Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Wegen Lunis verliert niemand den Job

Das Projekt Lunis ist ein komplexes Thema und stellt Laien vor einige Fragen. Die Nidwaldner Gesundheitsdirektorin nimmt nun Stellung dazu.
Yvonne von Deschwanden, Gesundheitsdirektor des Kantons Nidwalden. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue NZ)

Yvonne von Deschwanden, Gesundheitsdirektor des Kantons Nidwalden. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue NZ)

Nachdem der Landrat dem Projekt Lunis grünes Licht erteilt hat, stehen Mitarbeiter und Patienten des Kantonsspitals Nidwalden vor einigen offenen Fragen. Gesundheitsdirektorin Yvonne von Deschwanden gibt in unserer Zeitung nun Antworten darauf. So stellt sie beispielsweise klar, dass die Zusammenarbeit zwischen den Spitälern Stans und Luzern nicht mit Entlassungen verbunden sei. Für die Mitarbeiter werde Lunis keine relevanten Änderungen bringen. «Die Kader haben im Zuge des Lunis-Projektes bereits in den vergangenen Jahren den Austausch mit Luzern gepflegt, und es haben sich schon punktuell Optimierungen ergeben. Dieser Kontakt wird in den kommenden Jahren sicher intensiviert.» Auf Wunsch bestünde in gewissen Fachgebieten die Möglichkeit des Personalaustauschs sowie der Weiterbildung.

Lunis sichere dem Nidwaldner Kantonsspital auch künftig eine starke Rolle zu. Zudem sagt Yvonne von Deschwanden, dass eine Fusion der Spitäler momentan überhaupt kein Thema sei – zumal auch hier das Parlament oder gegebenenfalls das Stimmvolk das letzte Wort haben wird. Das Kantonsspital könne wirtschaftlich mit anderen Spitälern mithalten. «Somit wird es auch künftig das Bestreben des Kantons sein, eine qualitativ hochstehende, finanzierbare Versorgung vor Ort zu gewährleisten und die gesamte Wertschöpfung im Kanton zu halten», so Yvonne von Deschwanden.

Wie stark steigen Kosten?

Noch unklar ist derzeit, wie stark die Kosten für die Patienten steigen werden. Tendenziell müssen die Prämien- und die Steuerzahler künftig mehr für die stationäre Versorgung zahlen – einerseits wegen Neuerungen in der Spitalfinanzierung, andererseits aufgrund der stetigen Entwicklung der Medizin, der Medikamente und der Technik.

red

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.