Weidli benötigt dringend mehr Platz

Die Behindertenbetriebe der Stiftung Weidli weisen eine erfreuliche Auslastung auf. Kehrseite der Medaille: Die Platznot wächst immer mehr.

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Werkstätte des Weidli: Leonard Sigrist bei Bohrarbeiten in der Abteilung Mechanik. (Bild: Oliver Mattmann / Neue NZ)

Werkstätte des Weidli: Leonard Sigrist bei Bohrarbeiten in der Abteilung Mechanik. (Bild: Oliver Mattmann / Neue NZ)

Die Behindertenbetriebe der Stiftung Weidli in Stans kämpfen mit Platzproblemen. Das Platzangebot sowohl in der Werkstätte als auch in der Tagesstätte, in der sich hauptsächlich Schwerstbehinderte in Ateliers mit Musikmachen beschäftigen können, stösst immer mehr an Grenzen.

Ein Neubau mit Plätzen für die Tagesstätte soll nun die Situation entschärfen. Dadurch würde anderswo in den Behindertenbetrieben wieder Platz frei, den man anders nutzen könnte. «Wir haben die entsprechenden Schritte eingeleitet und Machbarkeitsstudien erstellt», sagt Geschäftsführer Willy Frei. Welche Dimension das neue Gebäude haben wird, steht noch nicht abschliessend fest. «Diese Abklärungen sind zurzeit im Gange.» Der favorisierte Standort ist in der Umgebung des Wohnheims.

Die Stiftung entstand 2001 aus dem Zusammenschluss der Stiftung Behindertenbetriebe Nidwalden und der Heilpädagogischen Werkstätte des Kantons und durfte im vergangenen Jahr das 10-jährige Bestehen feiern.

Oliver Mattmann

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