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WEISCH NU?: Ein Hauch von Italianità

2007
Matthias Piazza
Knapp 300 Fiat 500 sind in Sarnen zu bestaunen. (Bild: Corinne Glanzmann / Archiv)

Knapp 300 Fiat 500 sind in Sarnen zu bestaunen. (Bild: Corinne Glanzmann / Archiv)

Matthias Piazza

matthias.piazza@nidwaldnerzeitung.ch

Der Rückblick auf den Juni vor zehn Jahren beginnt in Stans. Nach einem Jahr und zwei Tagen Bauzeit hat der Nidwaldner Hauptort Grund zum Feiern. Entstanden ist ein neu gestalteter und zweckdienlicher Bahnhof mit grosszügigen Aussenplatzanlagen und Bushaltestelle für den Postautoverkehr. Ein Velounterstand und die Bereitstellung von Mobility-Fahrzeugen ergänzen das Angebot auf der vergrösserten Bahnhofsanlage. Zur Feier dieses Eröffnungstages taufen am 9. Juni 2007 Gemeindepräsidentin Beatrice Richard-Ruf und Zentralbahn-Verwaltungsratspräsident Ferdinand Keiser die neue Spatz-Zugkomposition auf den Namen ­Brisen.

In Feststimmung an diesem Wochenende sind auch die Schweizer Fiat-500-Freunde. Ihr Club besteht seit 25 Jahren, und der ­Fiat-Club Italien seit 50 Jahren. Das Organisationskomitee bietet den rund 650 Teilnehmern aus zehn Nationen mit ihren 280 Fiat 500 ein grandioses Fest in Sarnen. Sarnen hat das OK gemäss eigenen Aussagen als Austragungsort gewählt, um den ­Fiat-Freunden auch die schöne Ferienregion Ob- und Nidwalden näherzubringen.

Krimi im Seelisbergtunnel: Drei Männer rasen im geklauten Auto durch eine Polizeisperre. Die Polizisten können sich nur noch mit einem Sprung von der Strasse retten. Das Auto braust über die Nagelgurte und verschwindet auf der Autobahn Richtung Norden.

Die Kabelfernsehen Nidwalden AG (KFN) bietet ihren Kunden ab Juni 2007 digitales Fernsehen an. Wer mit den bisherigen analogen 49 Sendern nicht zufrieden ist und auf das digitale Angebot umsteigen will, kann sich je nach Budget auf über 110 Sender freuen.

Klares Verdikt: Mit 64 Prozent Nein-Stimmen entscheiden die Hergiswiler Stimmberechtigten, dass auf öffentlichen Gebäuden und Parzellen in ihrer Gemeinde keine Mobilfunkantennen mehr erstellt werden dürfen. Das Petitionskomitee, welches sich mit fast 900 Unterschriften gegen eine geplante UMTS-Antenne auf dem gemeindeeigenen All­mendli-Parkhaus gewehrt hat, ist erfreut.

In Büren wird der Ernstfall geübt

Im Bürer Schulhaus ist eine Decke eingestürzt. Es gibt zehn Leicht- bis Schwerverletzte – dies das Szenario der Übung Primo 1, die sich auf dem Kirchenplatz in Büren abspielt. Je sechs Ärzte und Fachpersonen sowie rund 25 Sanitäter der mobilen Sanitätshilfsstelle Nidwalden üben an zehn «Patienten» den Ernstfall. Unterstützt werden sie von einem 144er-Rettungsteam. Die Versorgung der Verletzten läuft wie geschmiert. Zuerst werden sie zum Triageplatz gebracht, wo ent­schieden wird, ob sie ins Zelt für Schwer- oder Leichtverletzte oder direkt in ein Spital gebracht werden müssen.

Weggis wird von einer kleinen Flutwelle heimgesucht. Ursache ist ein Felsabbruch auf der gegenüberliegenden Seite des Vierwaldstättersees. Zwischen 5000 und 8000 Kubikmeter Fels brechen ab. Die Gesteinsmassen verdrängen beim Aufprall in den See derart viel Wasser, dass der Wellenschlag bis nach Weggis reicht. Verletzt wird niemand.

Im Sarner Rathaus kehrt der Alltag zurück

Das Rathaus in Sarnen füllt sich wieder mit Leben. Die Renovations- und Umbauarbeiten infolge des Hochwassers 2005 sind abgeschlossen. Regierung, Verwaltung und Parlament zügeln wieder ins Rathaus.

In einer glanzvollen Feier wird (dem inzwischen verstorbenen) Ruedi Rymann der Obwaldner Kulturpreis 2007 verliehen. Bundesrat Samuel Schmid wird als Überraschungsgast eingeflogen. «An meinem 60. Geburtstag bist du, lieber Ruedi, als Überraschungsgast bei mir zu Hause ­aufgetreten. Heute räche ich mich dafür», meint der sichtlich aufgeräumte Bundesrat und löst damit bei den Anwesenden grosse Heiterkeit aus.

Beatrice Richard-Ruf und Ferdinand Keiser taufen den neuen Zug auf den Namen Brisen. (Bild: Corinne Glanzmann / Archiv)

Beatrice Richard-Ruf und Ferdinand Keiser taufen den neuen Zug auf den Namen Brisen. (Bild: Corinne Glanzmann / Archiv)

Überraschungsgast Samuel Schmid mit dem Obwaldner Kulturpreisträger Ruedi Rymann. (Bild: Eveline Bachmann / Archiv)

Überraschungsgast Samuel Schmid mit dem Obwaldner Kulturpreisträger Ruedi Rymann. (Bild: Eveline Bachmann / Archiv)

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