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WEISCH NU...: Wohnturm ist die Sensation

Die Kantone Nid- und Obwalden sind 2007 vom Feuerbrand betroffen, wie ein Blick in unsere Zeitung vor zehn Jahren offenbart.
Matthias Piazza
Der mittelalterliche Turm in Sachseln. (Bild: Illustration: Joe Rohrer)

Der mittelalterliche Turm in Sachseln. (Bild: Illustration: Joe Rohrer)

Matthias Piazza

matthias.piazza@nidwaldnerzeitung.ch

In Nidwalden steigt die Zahl der Infektionen Anfang August 2007 auf 100. Betroffen sind grösstenteils Hochstammbäume, genauer gesagt 49 Birnbäume und 28 Quittenbäume. In Obwalden verdoppelt sich die Zahl der Fälle auf 20. In der Hergiswiler Badi macht ein Ökomobil auf die Gefahren des Ozons aufmerksam. Eine Duftbar lädt zum Raten verschiedener Düfte ein, und in einer speziellen Box kann man erfahren, wie Ozon riecht.

Nun gilt zwischen dem Restaurant Mirage in Stans und dem Ortsteingang von Stansstad durchgehend Tempo 60 (bisher galt 80). Der Antrag kam von der Gemeinde Stansstad und vom Kanton – um den Lärm zu reduzieren. Das Unwetter von Anfang August bringt nicht nur riesige Wassermassen, sondern auch viel Schwemmholz in die Bäche und Seen. Das wird zum grossen Problem, wenn es Bachläufe blockiert und das Wasser über die Ufer treten lässt oder wenn es bei Brücken hängen bleibt und zu sogenannten Verklausungen führt. Besonders viel Holz sammelt sich in Alpnachstad, Hergiswil und Buochs an. In Hergiswil richtet das Unwetter Schäden am Kulturland an.

530 Wanderer schaffen’s auf den Titlis

Die erste Titlis-Bergtrophy lockt 530 Wanderer an. Die Schnellsten stehen bereits nach knapp drei Stunden auf dem Gipfel des Grosstitlis, nach gut 2200 Höhenmetern. Nicht alle «rennen» auf die charakteristische Schneekuppe. Es gibt auch solche, die es ganz gemütlich nehmen oder nur Teilstrecken wandern oder mit der Bahn abkürzen. Das Teilnehmerfeld ist bunt durchmischt, die ältesten Teilnehmer sind 70-jährig, aber auch Familien mit Kindern sind da. In der Kapelle Bettelrüti wird traditionsgemäss, aber zum letzten Mal das neue Schuljahr der Schule Altzellen eingeläutet. 23 Kinder der ersten bis fünften Primarklasse drücken auf Altzellen die Schulbank. Ab dem Schuljahr 2008/09 gehen dann sämtliche Schüler Altzellens in Wolfenschiessen in die Schule in das neue Primarschulhaus.

Stefan Küchler wird zum neuen Chef der Obwaldner Kantonspolizei ernannt. Er leitet die Polizei seit Anfang April 2007 interimistisch, als nach drei Jahren Benno Russi überraschend zurückgetreten ist. Küchler gehört der Kantonspolizei Obwalden seit 1989 an. 1996 wurde er zum Leiter der Verkehrs- und Sicherheitspolizei befördert. Seit 2002 war Stefan Küchler Chef der Kriminalpolizei und stellvertretender Kommandant.

Videokameras beim Sarner Rathaus

Das Sarner Rathaus wird neuerdings mit einer Videoanlageüberwacht. Die fünf Kameras ausser- und innerhalb des Gebäudes dienen der Sicherheit und der Besucherfreundlichkeit. Bereits vor einigen Jahren, nach dem Attentat im Zuger Parlament, habe man eine Videoüberwachung ins Auge gefasst, sagt Landschreiber Urs Wallimann. Im Zuge der umfassenden Renovation des Rathauses habe man nun die Gelegenheit ergriffen, ein solches Überwachungssystem zu installieren. Sachseln hat eine neue Entsorgungssammelstelle. Sie ist vollständig überdacht, wird ausserhalb der Öffnungszeiten abgeschlossen und ist videoüberwacht.

Beim Aushub für eine Stromleitung stossen Bauarbeiter auf eine alte, 1,70 Meter dicke Bruchsteinmauer. Nachdem ein Archä­ologe eine Woche lang ­einen Teil des Geländes dreidimensional abgebildet hat, ist die Sensation perfekt: Die geophysikalische Prospektion bringt das 9,4 mal 10,6 Meter grosse Fundament eines mittelalterlichen Wohnturms zum Vorschein. Das Turmhaus wurde vom prominenten Besitzer Rudolf von Ödisried bewohnt. Als erster gemeinsamer Landammann stand er um 1300 dem damals vereinigten «Ort» Unterwalden vor.

Neues Kursgebäude für Swissint

Für 24 Millionen Franken ist die Kaserne Wil in Oberdorf saniert und um ein Kursgebäude erweitert worden. Im August 2007 wird Eröffnung gefeiert. Sie wird hauptsächlich von Swissint (Swiss International Forces Command) genutzt, dem Kompetenzzentrum für die friedensfördernden und -erhaltenden Tätigkeiten der Schweizer Armee. Hier geben sich der Swisscoy-Soldat, der Oberst eines internationalen Brigadestabs oder auch ein UNO-Beobachter die Klinke in die Hand.

Die Signalisationsänderung zwischen Stans und Stansstad. (Archivbild: Markus von Rotz)

Die Signalisationsänderung zwischen Stans und Stansstad. (Archivbild: Markus von Rotz)

Bruno Gander hebt mit dem Kran Schwemmholz von der schwimmenden Plattform in Beckenried auf. (Archivbild: Urs Rüttimann)

Bruno Gander hebt mit dem Kran Schwemmholz von der schwimmenden Plattform in Beckenried auf. (Archivbild: Urs Rüttimann)

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