WELLENBERG: Atomlager: Odermatt kündigt Widerstand an

Der Nidwaldner Landammann Leo Odermatt will kein Atomendlager im Wellenberg. Er wirft dem Bund eine «eklatante Verletzung der Spielregeln» vor.

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Leo Odermatt, Landammann Nidwaldens, ist nicht gut auf den Bund zu sprechen. (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

Leo Odermatt, Landammann Nidwaldens, ist nicht gut auf den Bund zu sprechen. (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

Landammann Leo Odermatt spricht im Zusammenhang mit dem erneut möglichen Atomendlager im Wellenberg bei Wolfenschiessen Klartext: «Was nun passiert, ist eine eklatante Verletzung der Spielregeln», wie sie im Umgang zwischen Bund und Kantonen gelten sollten. Es sei zwar möglich, dass der Bund den Wellenberg als Standort durchdrücke, er müsse aber mit dem entschiedenen Widerstand des Kantons Nidwalden rechnen. Die Regierung sei auch nicht bereit, mit dem Bundesamt für Energie oder der Nagra gemeinsam an einem Podium teilzunehmen.

Die Regierung habe bereits auch beim zuständigen Bundesrat Moritz Leuenberger vorgesprochen und «ihm klargemacht, dass wir uns schlecht behandelt fühlen», sagt Odermatt. Er habe den Eindruck gewonnen, dass Leuenberger sich der Brisanz der Atomfrage in Nidwalden bewusst sei. Allerdings stehe er unter massivem Druck der Kernenergielobby.

Markus von Rotz

Den Ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Nidwaldner Zeitung.