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Weniger Schüler: Kanton Nidwalden reduziert Wahlfächer am Kollegium

Die Bildungsdirektion hat das Angebot der Wahl- und Freifächer an der Mittelschule geprüft. Aufgrund von rückläufigen Schülerzahlen und zur Sicherstellung der Durchführbarkeit wird ab Schuljahr 2019/20 das Angebot am Kollegium St. Fidelis reduziert.
Am Kollegi Stans gibts ab Schuljahr 2019/20 weniger Freifächer. Bild: Corinne Glanzmann, Stans, 23. Januar 2017

Am Kollegi Stans gibts ab Schuljahr 2019/20 weniger Freifächer. Bild: Corinne Glanzmann, Stans, 23. Januar 2017

Im Rahmen eines Sparauftrags hat der Regierungsrat die Bildungsdirektion und den Mittelschulrat 2014 beauftragt, das Angebot und die minimalen Gruppengrössen im Bereich der Wahl- und Freifächer an der Mittelschule zu prüfen. Ihren persönlichen Neigungen und Interessen entsprechend können Gymnasiastinnen und Gymnasiasten im Laufe ihrer Ausbildung je ein Schwerpunkt- und ein Ergänzungsfach belegen. Dabei steht ihnen am Kollegi heute ein Angebot von je sieben Fächern zur Auswahl. Die Lektionen, welche in diesem Rahmen besucht werden, machen knapp einen Fünftel der gesamten Unterrichtszeit aus.

Wie die Regierung in einer Mitteilung schreibt, habe der Mittelschulrat festgestellt, dass das umfangreiche Angebot dazu führe, dass einzelne Fächer trotz der tiefen Mindestanzahl von sechs Schülerinnen und Schülern in den vergangenen Jahren nicht regelmässig geführt werden konnten. Unter Berücksichtigung des voraussichtlichen Rückgangs der Schülerzahlen um rund 20 Prozent werde sich diese Problematik künftig noch akzentuieren, heisst es weiter.

Informatik wird obligatorisches Fach

Deshalb hat der Mittelschulrat beschlossen, das Angebot auf je fünf Schwerpunkt- und Ergänzungsfächer zu reduzieren. Das reduzierte Angebot umfasst bei den Schwerpunktfächern: Physik und Anwendungen der Mathematik, Biologie/Chemie, Italienisch, Spanisch und Bildnerisches Gestalten, wobei Latein sowie Wirtschaft und Recht als Schwerpunktfächer künftig nicht mehr angeboten werden.

Bei den Ergänzungsfächern werden weiterhin Geschichte, Geografie, Pädagogik und Psychologie, Musik sowie Wirtschaft und Recht angeboten; Informatik, Philosophie und Sport entfallen, wobei Informatik aufgrund eines Entscheids der Schweizerischen Erziehungsdirektorenkonferenz neu als obligatorisches Fach geführt wird.

Keine namhaften Einsparungen

Weiter stelle der Mittelschulrat fest, dass mit einer Heraufsetzung der minimalen Gruppengrösse bei den Schwerpunkt- und Ergänzungsfächern keine namhaften Einsparungen erzielt werden können, schreibt die Regierung zudem in der Mitteilung. Abschliessend würden die Möglichkeiten zur finanziellen Optimierung im vorliegenden Rahmen als eher gering beurteilt. Die Reduktion im Angebot der Schwerpunkt- und Ergänzungsfächer sowie die damit verbundene Optimierung der Gruppengrössen würden in erster Linie strukturelle Verbesserungen und Stabilität bei der Durchführung dieser Fächer bringen. Die Umsetzung der geplanten Massnahmen ist im Rahmen einer Totalrevision der Stundentafel synchron mit der Einführung des neuen obligatorischen Fachs Informatik auf das Schuljahr 2019/20 vorgesehen. (pd/red)

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