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Wenn die Erdanziehung auf dem Velo zum Nachteil wird

Adrian Gerber im Einzel und Kontur Architekten bei den Teams: So heissen die Sieger des 2. Abstiegerlis-Turniers. Der Event lockte gegen 1200 Besucher an.
Abstiegerils: Kampfgeist, Gleichgewichtssinn aber auch ganz viel Spass sind bei dem Wettkampf angesagt. (Bild: André A. Niederberger (Stans, 7. Juli 2018))

Abstiegerils: Kampfgeist, Gleichgewichtssinn aber auch ganz viel Spass sind bei dem Wettkampf angesagt. (Bild: André A. Niederberger (Stans, 7. Juli 2018))

Bei besten äusseren Bedingungen ging am Samstagnachmittag in Stans die zweite Ausgabe des Abstiegerlis-Turniers über die Bühne. Nach der erfolgreichen Premiere im Vorjahr liessen sich auch dieses Mal gegen 1200 Zuschauer den verrückten Event in der einfach eingerichteten Pflasterstein-Arena mitten auf dem Dorfplatz nicht entgehen.

Schmunzeln und Staunen war angesagt ob den unterschiedlich ausgeprägten Balancekünsten der 24 Velofahrer und 14 Dreier-Teams. «Sonnenschein, gute Stimmung, freche Manöver und Gleichgewichtsoffenbarungen auf höchstem Niveau – es war perfekt», lautet das Fazit von OK-Präsident Sandro Blättler. Von den Teilnehmern seien ebenfalls positive Rückmeldungen eingetroffen.

Der hierzulande wohl einzigartige Wettkampf lockte bei seiner Neuauflage auch Velofahrer aus anderen Landesteilen, etwa dem Bernbiet oder Toggenburg, an. In organisatorischer Hinsicht zeigt sich Blättler ebenfalls zufrieden: «Wir haben den ehrgeizigen Zeitplan mit nur kurzen Pausen zwischen den total 37 Läufen praktisch einhalten können.»

Einzelfahrer und Teams im Duell

Beim Abstiegerlis duellierten sich jeweils während 3 ½ Minuten sechs Einzelfahrer oder zwei Dreier-Teams in einem Feld von rund 7 auf 7 Metern. Wer abstieg, die Begrenzungslinie überquerte, seinen Körper zu stark einsetzte oder passiv fuhr, erhielt Strafpunkte. Wer nach drei Vorrunden am wenigsten Strafpunkte auf dem Konto hatte, zog in die Finalrunden ein.

Einzelsieger Adrian Gerber (links) nimmt die Gratulation des zweitplatzierten Thomas Huber entgegen. (Bilder:André A.Niederberger (Stans, 7.Juli 2018))
Stimmung wie an einer WM.
Vor dem Finallauf der Einzelfahrer.
Impressionen vom Abstiegerlis.
Impressionen vom Abstiegerlis.
Impressionen vom Abstiegerlis.
Impressionen vom Abstiegerlis.
Impressionen vom Abstiegerlis.
Impressionen vom Abstiegerlis.
9 Bilder

Bloss nicht vom Velo steigen

Gewonnen hat das Turnier in einem hochstehenden Final Adrian Gerber. Der Bieler setzte sich hauchdünn gegen Lokalmatador Thomas Huber durch. Das Podest komplettiert Serge Furter aus Aarau. Titelverteidiger Ivan Zumbühl aus Stans blieb der undankbare vierte Platz.

Bei den Teams hingegen konnte der Vorjahressieger erneut triumphieren: Kontur Architekten setze sich im finalen Lauf mit 5:12 Strafpunkten gegen Duschdor durch.

Spätestens bei der abendlichen Party mit dem Live-Konzert der Rockband Haïdrÿer im Rahmen des Stanser-Summer-Festivals stand aber nicht mehr der erzielte Rang, sondern das gemütliche Beisammensein im Vordergrund. (pd/red)

Aus der Rangliste. Einzel: 1. Adrian Gerber, Biel. 2. Thomas Huber, Stans. 3. Serge Furter, Aarau. 4. Ivan Zumbühl, Stans. 5. Mathias Alig, Stans. 6. Patrick Wallimann, Alpnach. Teams: 1. Kontur Architekten. 2. Duschdor. 3. Zentralbahn.

Die Komplette Rangliste und mehr Infos finden Sie hier.

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