Wie bewältigt die Zentralbahn die Schulreisen?

Frage der Woche

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Eine Schulklasse beim Wasserfall im Gruensammler in der Schliere in Alpnach. (Bild Markus von Rotz)

Eine Schulklasse beim Wasserfall im Gruensammler in der Schliere in Alpnach. (Bild Markus von Rotz)

Ganze Schulklassen sind in diesen Tagen wieder auf Schulreise – auch auf dem Netz der Zentralbahn (ZB). Wir fragten Mediensprecher Thomas Keiser, wie die ZB den Ansturm bewältigt und wie sie mit den kurzfristigen Schwankungen umgeht, wenn die Schulen wetterbedingt ihre Schulreisen verschieben.

Thomas Keiser, Mediensprecher und Leiter Marketing Services der Zentralbahn.

Thomas Keiser, Mediensprecher und Leiter Marketing Services der Zentralbahn.

«Die Anfragen treffen in unseren Reisezentren ein oder werden online getätigt. Konzentrieren sich die Anfragen alle auf die gleiche Periode, wird eine Verstärkung mit S-Bahnen durch die Produktionsplanung geprüft, um den Ansturm bewältigen und das Angebot auf die Schiene stellen zu können. Ist ein Transport auf einem gewünschten Kurs nicht möglich, schlagen unsere Verkäufer eine Alternative vor. Regenwetter verdoppelt den Aufwand, da die meisten Gruppen ein Verschiebedatum suchen. Da die Kontingente im Vergleich zu den SBB bei der Zentralbahn klein sind, empfiehlt es sich, so früh wie möglich zu buchen, da bei uns ‹first in first serve› gilt.

Mit Lenkungsmassnahmen versuchen wir die Gruppen zwischen Wolfenschiessen und Luzern sowie zwischen Giswil und Luzern grundsätzlich in den S-Bahnen zu befördern, um den beschränkten Platz nach Engelberg beziehungsweise über den Brünig für unsere anderen Gäste freihalten zu können.» (map)