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Wie gehen Arbeiter mit der Hitze um?

Frage der Woche
Oliver Mattmann
Ein Bauarbeiter erfrischt sich mit kühlem Wasser. (Bild Pius Amrein)

Ein Bauarbeiter erfrischt sich mit kühlem Wasser. (Bild Pius Amrein)

Die Meisten können sich derzeit Schöneres vorstellen, als in dieser Gluthitze draussen zu arbeiten. Wir fragten Walter Gut, Geschäftsführer der Poli Bau AG in Hergiswil und Vorstandsmitglied des Baumeisterverbands Unterwalden, wie sie mit den permanent hohen Temperaturen umgehen.

Walter Gut. (Bild André A. Niederberger)

Walter Gut. (Bild André A. Niederberger)

«Wir stellen unseren Bauarbeitern kostenlos Wasser und Sonnencreme zur Verfügung, die sie jeden Morgen beziehen können. Wo wir können, fangen wir am Morgen früher an und hören entsprechend früher am Nachmittag auf, wenn die Höchsttemperaturen erreicht werden. Aus Rücksicht auf Nachbarn ist dies nicht auf allen Baustellen möglich. Generell bekunden unsere Arbeiter aber keine grossen Probleme mit der Hitze, wenn sie ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen. Wer ständig in Bewegung ist, dem können die aktuellen Bedingungen zudem weniger anhaben als etwa Badi­gästen, die länger untätig in der prallen Sonne liegen. Dennoch schleckt keine Geiss weg, dass die Leistung im Verlauf des Tages unter der Hitze abnimmt. Auch sind – wie bei grosser Kälte – nicht mehr alle Arbeiten ausführbar. So macht ein Fassadenabrieb keinen Sinn, wenn es so heiss ist und das Material schnell austrocknet.»

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