Wie weit ist man in Nidwalden mit elektronischer Zählerablesung?

Direktor Remo Infanger vom EWN beantwortet unsere «Frage der Woche».

Matthias Piazza
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Remo Infanger, Direktor des Elektrizitätswerk Nidwalden. (Bild: PD)

Remo Infanger, Direktor des Elektrizitätswerk Nidwalden. (Bild: PD)

Das Elektrizitätswerk Obwalden (EWO) läutet ein neues Zeitalter bei der Stromablesung ein. Intelligente Stromzähler übermitteln den Stromverbrauch dereinst automatisch an das EWO. Im kommenden Sommer 2020 beginnt der Testbetrieb bei den ersten 100 Kunden. Wir wollten von Remo Infanger, Direktor des Elektrizitätswerks Nidwalden, wissen (Bild), wie weit Nidwalden in Sachen Smartmeter ist, dessen Einführung der Bund bis 2027 vorschreibt.

«Wir sind aktuell in der Planung. Insbesondere sind wir am Evaluieren, welches Produkt und welches System sich am besten für uns und unsere Kunden eignet. Wir haben einen ähnlichen Fahrplan wie Obwalden. Im kommenden Frühling wollen wir einen Testbetrieb mit rund 100 Kunden lancieren. Verläuft dieser erfolgreich, werden wir das System nach und nach flächendeckend einführen. Komplettes Neuland betreten wir allerdings nicht. Bereits heute schon übermitteln uns Smartmeter die Stromverbrauchsdaten von 2500 abgelegenen Haushalten – und dies sehr zuverlässig.»  

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