WIESENBERG: Petitionäre warten auf Antwort

Eine vor drei Wochen eingereichte Petition verlangt ein zusätzliches Zeitfenster. Doch den Petitionären gehts um mehr.

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Bauarbeiten an der Wiesenbergstrasse. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue NZ)

Bauarbeiten an der Wiesenbergstrasse. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue NZ)

«Unter der Bevölkerung von Wiesenberg herrscht inzwischen wirklich der Eindruck, dass der Kanton die Anliegen der Einwohner nicht ernst nimmt und sich auch nicht an seine eigenen Zusagen hält», gibt sich Annelies Niederberger vom Komitee Pro-Wiesenbergstrasse erstaunt. 343 Unterschriften hatte das Komitee am 10. April dem Nidwaldner Regierungsrat überreicht. Damit verlangt es morgens ein zusätzliches Zeitfenster, um mit dem Fahrzeug ins Tal zu gelangen oder den umgekehrten Weg hinaufzufahren. «Es sind jetzt mehr als drei Wochen vergangen, und wir haben noch immer keine Post vom Kanton erhalten. Viele Unterzeichnende sind sehr erstaunt ob dieser Situation und fühlen sich nicht ernst genommen», meint Annelies Niederberger.

Den Petitionären gehe es aber um mehr als «bloss» um die Instandstellungsarbeiten, die voraussichtlich Ende Juni beendet sind. Am 19. Dezember vergangenen Jahres, also noch vor dem Erdrutsch vom 23. Dezember 2012, der Instandstellungsarbeiten nötig machte, beschloss der Landrat, die Wiesenbergstrasse in den nächsten 26 Jahren zu sanieren. «Mit der Petition wollten wir auch ein Zeichen setzen, signalisieren, dass es so in den nächsten 26 Jahren nicht weitergehen kann», meint Annelies Niederberger. «Die Strasse ist ein Lebensnerv für Wiesenberg und Dallenwil, davon hängen Existenzen ab. Wir müssen uns auf die angekündigten Zeitfenster verlassen können.»

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen NZ und im E-Paper.