Wiesenberg-Wirzweli wird saniert

Das Gebiet Wiesenberg-Wirzweli NW soll im Winter vor allem von den Luftseilbahnen erschlossen werden. Dies deshalb, weil die Wiesenbergstrasse zwar saniert, aber aus finanziellen Gründen nicht auf einen wintersicheren Ausbaustandard gebracht wird.

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Der Blick aufs Wirzweli. (Bild: Markus von  Rotz/Neue NZ)

Der Blick aufs Wirzweli. (Bild: Markus von Rotz/Neue NZ)

Der Landrat Nidwalden hat am Mittwoch das Konzept des Regierungsrates einstimmig gestützt und die Kantonsbeiträge für die Luftseilbahn Dallenwil-Wirzweli (LDW) und Dallenwil-Wiesenberg (SGDW) gesprochen. Die Strassensanierung wird in einem eigenen Projekt beschlossen. Dieses dürfte im nächsten Sommer spruchreif sein. Die Sanierung soll schrittweise über 26 Jahren erfolgen. Die Wiesenbergstrasse, die in einem Rutschgebiet liegt und im Winter zwischen Wirzweli und Wiesenberg lawinengefährdet ist, befindet sich in einem sehr schlechten Zustand. Die jährliche Substanzerhaltung betrage heute 500'000 Franken, sagte Baudirektor Hans Wicki.

Sanierung für 39 Mio. Franken

Die Sanierung dürfte 39 Millionen Franken kosten. Für einen wintersicheren Betrieb wären weitere 8 Millionen Franken zu investieren. Diese Mehrkosten seien nicht akzeptierbar, sagte der Baudirektor. Der Regierungsrat entschied deshalb, auf einen wintersicheren Ausbau zu verzichten. Im Gegenzug wird neben der LDW auch die SGDW als Linie des öffentlichen Verkehrs anerkannt. Allerdings wird die SGDW nur vom Kanton und nicht, wie die LDW, auch vom Bund finanziell unterstützt. Insgesamt erhalten die beiden Bahnen 735'000 Franken von der öffentlichen Hand, davon gehen 100'000 Franken an die SGDW. Ab 2016 sollen die Beiträge nur noch 500'000 Franken betragen. Erreicht werden sollen die Einsparungen mit einer Zusammenarbeit der Bahnen.

sda