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Wildes Wetter für Wiudä Bärg auf der Summer Ferry

Wildes Wetter für Wiudä Bärg: Das dritte Konzert auf der Autofähre mit Franz Arnolds Band begann als Party und endete als Naturspektakel.
Christian Hug
Wiudä Bärg bei ihrem Auftritt auf der Summer Ferry. (Bild: André A. Niederberger (Beckenried, 23. August 2018))

Wiudä Bärg bei ihrem Auftritt auf der Summer Ferry. (Bild: André A. Niederberger (Beckenried, 23. August 2018))

Die letzte Fahrt der Summer Ferry war schon seit Wochen ausverkauft. Franz Arnold und seine Band Wiudä Bärg waren am Donnerstagabend entsprechend aufgekratzt, als die Autofähre Tellsprung in Beckenried ablegte: Ein Konzert auf dem Schiff, das war auch für sie neu. Es sei «das erste Konzert, an dem die Leute nicht davonlaufen können», meinte Arnold im Scherz.

In bester Spiellaune eröffnete der Nidwaldner Lokalmatador den Abend auf See. «Luftgitarre, los!», rief er schon beim ersten Song; und natürlich sind seine Fans keine Luftgitarrenspieler, aber sie sangen von Anfang an begeistert mit. Heiter-lüpfig sorgten Wiudä Bärg für gute Party, und es war völlig okay, dass Franz Arnold sehr ungeniert von Folklore-Mundart-Stars wie Polo Hofer selig, Traufer und Oesch’s die Dritten abkupfert. Sein Song «Mathilda» klang wie Polos «Kiosk» mit neuem Text – übrigens ein Lied aus dem neuen Album, das in sechs Wochen erscheinen soll. Die 300 Gäste auf der Fähre genossen es. Einige setzten gar zur ersten Polonaise an, die je an einem Wiudä-Bärg-Konzert zustande gekommen ist.

Nächstes Jahr soll es weitergehen

Derweil verschlechterte sich das Wetter zusehends, der Wind brachte Regen, und auf der Rückfahrt von Gersau nach Beckenried zog schliesslich ein Gewitter über die Fähre. «Das isch Wiudä-Bärg-Wätter», jubelte Franz Arnold und gab erst recht Gas, während die Techniker schon sehr besorgt waren um die Soundanlage, die wie die Fans einen ordentlichen Gutsch Wasser abbekam. So wurde das Konzert zu einem Freudenfest, das man weder planen noch vorhersehen konnte. Franz Arnold bedankte sich denn auch ausgiebig, «das war der geilste Moment, den ich je auf der Bühne erleben durfte».

«Einen besseren Abschluss der diesjährigen Summer Ferry hätte man sich nicht wünschen können», sagte auch Manuel Streule, Eventmanager des veranstaltenden Hotels Seerausch. Er zeigte sich sehr zufrieden mit den drei diesjährigen Ausfahrten der Summer Ferry. «Nächstes Jahr wird es ganz bestimmt drei weitere Konzert-Fahrten geben», sagte er.

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