Wildrosen-Projekt lädt zum Mitforschen in Ob- und Nidwalden ein

Die Naturforschende Gesellschaft Ob- und Nidwalden ruft die Bevölkerung auf, Beobachtungen von Wildrosen zu melden. Per Smartphone.

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Wildrosen bieten eine wichtige Nahrungsquelle.

Wildrosen bieten eine wichtige Nahrungsquelle.

Bild: PD/Anna Poncet 

(RIN) Die Naturforschende Gesellschaft Ob- und Nidwalden (Nagon) führt in diesem Jahr ein Projekt zu Wildrosen durch. Dabei wird der Frage nachgegangen, wo in Ob- und Nidwalden welche Wildrosen wachsen. In einer Mitteilung rufen die Verantwortlichen nun die Bevölkerung auf, Wildrosenbeobachtungen den Projektkoordinatoren zu melden.

Dies gehe ganz einfach, wenn man ein Smartphone besitzt: Wer eine Wildrose sieht, macht über den Link www.wildrosen.ch ein Foto davon. Das Foto wird automatisch samt Koordinaten hochgeladen und auf einer Verbreitungskarte verortet. Über den Link kann man nicht nur Rosen melden, sondern auch seine Meinung zu den Wildrosen kundtun, wie die Nagon erklärt.

Für die Schönheit der Biodiversität sensibilisieren

Wildrosen bieten mit ihren stacheligen Zweigen vielen Kleintieren Unterschlupf und Nistmöglichkeit. Ihre Blüten sind eine wichtige Nektar- und Pollenquelle für Insekten, und ihre Früchte, die Hagebutten, werden bis weit in den Winter hinein auch von Vögeln und Kleinsäugern gefressen. Mit dem Projekt möchte die Nagon die Menschen für die Bedürfnisse und Schönheit der Biodiversität sensibilisieren und gleichzeitig die Datengrundlage zu ökologisch wertvollen Arten wie die Wildrosen verbessern.

Die Naturforschende Gesellschaft Ob- und Nidwalden wird heuer 25-jährig. Das Jubiläumsprogramm der Nagon lädt ein zum Mitfeiern, Mitgestalten und Mitforschen. Es werden Wildrosen auf Schulhausarealen gepflanzt, Wildrosen in Ob- und Nidwalden erforscht, Exkursionen durchgeführt sowie der Geburtstag voraussichtlich am 6. Juni mit einem «Rosemärt» in Stans gefeiert – sofern es die aktuelle Lage zulässt.