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Wind, Wetter, Wasser und Musik auf der Beckenrieder Fähre

Die zur Konzertbühne umfunktionierte Autofähre «Tellsprung» startete am Donnerstag zur zweiten Saison als Summer Ferry. Nicht nur die Zuschauer genossen die besondere Fahrt.
Christian Hug
Die Blaue Stunde war angebrochen, da übernahm der Lichtingenieur die Stimmung auch gleich mal und spielte mit den Farben beim Auftritt von Damian Lynn auf der Autofähre. (Bilder: André A.Niederberger (Beckenried, 9.August 2018 ))

Die Blaue Stunde war angebrochen, da übernahm der Lichtingenieur die Stimmung auch gleich mal und spielte mit den Farben beim Auftritt von Damian Lynn auf der Autofähre. (Bilder: André A.Niederberger (Beckenried, 9.August 2018 ))

Sie fährt wieder! Das freut die Fans der Summer Ferry, die letztes Jahr schon mit an Bord waren. Und das zieht Leute an, denen zu Ohren gekommen ist, wie toll das einzigartige Live-Erlebnis auf der «Tellsprung» ist: Eine Abend-Rundfahrt auf der (autofreien) Autofähre, der warme Wind weht angenehm, auf Deck spielt eine Band und die Stimmung ist formidabel.

Nach dem erfreulichen Erfolg dieses «Experiments», wie es der Organisator Manuel Streule, Event-Manager im Hotel Seerausch, letztes Jahr noch bezeichnete, sticht also die «Tellsprung» diesen August erneut in See.

Auch für die Musiker ein besonderes Erlebnis

Heuer findet die Fahrt allerdings nur noch dreimal statt wie letztes Jahr fünfmal statt. «Die Grundkosten sind halt enorm hoch», sagt Streule, «die Platzzahl ist auf 300 Besucher beschränkt und wenn das Wetter nicht mitspielt, fällt ein ganzer Anlass buchstäblich ins Wasser.» Ohne Sponsoren sei die Summer Ferry deshalb nicht machbar. Dank ihnen sei es umso schöner, bringt es Manuel Streule auf den Punkt. Dazu gehöre auch die Unterstützung des Autofähre-Kapitäns Mick Baumgartner.

Damian Lynn bei seinem Auftritt.

Damian Lynn bei seinem Auftritt.

Am Donnerstag eröffnete der Krienser Musiker Damian Lynn die zweite Runde Summer Ferry. 230 Gäste kamen an Bord, vor allem Frauen machten erst mal eine Runde Selfies vor dem Seepanorama mit Abendrot, bevor Sänger und Gitarrist Damian Lynn und Schlagzeuger Marcel Munz das erste von zwei Live-Sets eröffneten. Angenehme Pop-Lieder, etwas harmlos, aber freundlich, Munz machte mit seinem trocken-harten Spiel auf dem Schlagzeug den fehlenden Bassisten in diesem Duo wett. Im zweiten Set nahmen die Musiker deutlich Fahrt auf, während die Fähre stillstand. Die Lieder wurden druckvoller und ergreifender – vor allem der Song, in dem Damian Textsequenzen aus 25 Rap-Songs eigenwillig zusammensetzte, riss dann schliesslich auch das Publikum zu Begeisterungsstürmen hin.

«Auf der Fähre zu spielen, ist auch für uns Musiker ein aussergewöhnliches Erlebnis», schwärmte der 27-jährige Damian Lynn nach dem Konzert. «Es gibt keine Bühne wie in den Clubs, sondern wir spielen auf Augenhöhe mit dem Publikum, während der ganze Boden mit den Wellen hin und her wiegt.»

Wiudä Bärg spielt auf ausgebuchter Fähre

Die nächsten beiden Summer Ferrys an den kommenden Donnerstagen mit der Luzerner Popband Dada Ante Portas und dem einheimischen Superstar Franz Arnold sind bereits ausverkauft. Erstere werden auf dem Schiff ihr 20-Jahr-Bandjubiläum feiern. Letzterer wird mit seiner Band Wiudä Bärg seine Heimatgefühle zum Überschäumen bringen. «Jetzt muss nur noch das Wetter mitmachen», sagt Manuel Streule, der nach der Fahrt seine Gäste persönlich verabschiedet.

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