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«Wir müssen Sorge zueinander tragen»

Melchsee-Frutt red. Aus dem Ansatz, was in der Schweiz unnötig sei, sei er auf das Littering-Gesetz gekommen, sagte Niklaus Ettlin. Der Präsident der Korporation Kerns richtete seine Worte gestern Abend auf Melchsee-Frutt an die Feiernden. «Natürlich bin ich auch nicht für Liegenlassen und Wegwerfen von Sachen und Abfall», stellte er klar. Wie aber soll man erreichen, dass das nicht passiere, stellte er als Frage in den Raum.

Es brauche kein Gesetz dafür

«Wir kennen den Begriff ‹häb Sorg›, wenn wir etwas beschützen und erhalten wollen.» Wenn man wolle, dass zu Staat, Umwelt und Landschaft Sorge getragen werde, dann brauche es kein Gesetz. «Wir müssen untereinander Sorge tragen. Das ist der Ansatz.»

Menschen, die ernst genommen würden und sich verstanden fühlten, gingen sorgsam miteinander und auch mit der Umwelt und der Landschaft um. «Jeder, der für sich in Anspruch nimmt, mehr zu sein, mehr Rechte zu haben, zeigt einem anderen, wie wenig wert er ist, wie wenig er geschätzt und akzeptiert wird», ist Ettlin überzeugt. Er rief dazu auf, Sorge zueinander zu tragen und das, was man heute geniessen könne, zu schätzen.

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