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Wohin mit den Fläschchen?

Martin Uebelhart wundert sich in seinem «Blitzlicht» über Beobachtungen an der Iheimisch
Martin Uebelhart
Martin Uebelhart

Martin Uebelhart

Sie erinnern sich sicher noch an die Iheimisch, vielleicht haben Sie die Nidwaldner Gewerbeausstellung sogar selber besucht. Auf dem Gelände wurde viel dafür getan, dass es sauber und aufgeräumt daher kam. Unter anderem waren zahlreiche grosse Abfallsäcke aufgestellt, in die man seinen Abfall insbesondere von den Essensständen entsorgen konnte.

Aber im Idealfall nicht den ganzen Abfall. Denn neben den grossen Abfallbehältern standen auch spezielle Behälter für PET-Flaschen. Wer einen Augenschein nahm, durfte feststellen, dass trotz dieser Ausgangslage unzählige PET-Getränkeflaschen in den grossen Säcken landeten.

Was die Frage aufwirft, ob es denn wirklich so schwierig ist, das Glacebecherli oder den Teller mitsamt Besteck in den einen Behälter zu werfen und die ausgetrunkene Flasche in den anderen. Auf dass das Material möglichst gut wieder verwendet werden kann. Ist es den «Abfallsündern» einfach egal, wo sie ihr Zeug entsorgen? Verstehen sie das Konzept nicht richtig? Oder sind sie einfach zu faul, sich damit auseinanderzusetzen und halt zwei Handgriffe zu machen beim Entsorgen?

Zu hoffen ist, dass sich ein solches Verhalten nicht auch sonst im Alltag zeigt. Denn mittlerweile sollte sich herumgesprochen haben, dass das Recycling von Wertstoffen die vorhandenen Ressourcen schont und der Verschwendung selbiger entgegenwirkt. Und übrigens: Mehr Platz hat’s in den PET-Säcken, wenn man sich des Slogans «Luft raus, Deckel drauf» erinnert.

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