WOHNRAUM: SP lanciert Initiative

Können es sich bald nur noch Reiche leisten, in Nidwalden zu wohnen? Die SP will Gegensteuer geben und sammelt Unterschriften.

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Attraktive Hanglage mit entsprechenden Preisen: Wohnsiedlung in Ennetbürgen. (Bild: Keystone)

Attraktive Hanglage mit entsprechenden Preisen: Wohnsiedlung in Ennetbürgen. (Bild: Keystone)

Im Kanton Nidwalden sind Mietwohnungen für Wenig- und Normalverdiener Mangelware. Die SP will Gegensteuer geben. Voraussichtlich am 1. Mai lanciert die Partei eine Initiative, um für ein Anreizsystem zum Bau von kostengünstigen Wohnungen zu kämpfen, wie SP-Präsident Beat Ettlin ankündigte. Und er erklärt: «Der Mangel an be-zahlbarem Wohnraum ist erkannt und gibt Anlass zur Sorge. Wir wollen keine Zuger Verhältnisse.»

Schon einmal wollte die SP eine entsprechende Bonusklausel im neuen Baugesetz verankern lassen. Der Regierungsrat hat den Vorschlag jedoch abgelehnt. Trotzdem habe man den Ernst der Lage erkannt, wie Regierungsrat Hans Wicki erklärt: «Wenn nichts passiert, ist Hergiswil in 20 Jahren das Monaco Nidwaldens. Und Nidwalden in 20 weiteren Jahren das Monaco der Schweiz.» Trotzdem will sich die Regierung Zeit lassen, um mögliche Massnahmen zu erarbeiten.

Pilatus braucht Wohnungen

Das dürfte nicht im Sinne von Oscar J. Schwenk sein. Der Verwaltungsratspräsident der Pilatus-Flugzeugwerke will nämlich 400 neue Mitarbeiter einstellen – und braucht dafür geeignete Wohnungen. Dazu Wicki: «So kurzfristig kann der Staat unmöglich günstigen Wohnraum für 400 Angestellte auftreiben.»

Alexander von Däniken

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