WOHNUNGSNOT: Familien finden kaum Wohnungen

Viele Nidwaldner Familien haben Mühe, eine Wohnung zu finden – und ziehen weg. Zwei Landräte fragen die Regierung, was sie dagegen tut.

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Dorf Stans aus der Luft. (Bild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Dorf Stans aus der Luft. (Bild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Nidwalden hat immer mehr Einwohner. Mittelgrosse Wohnungen sind aber immer schwieriger zu finden. Das schlägt sich auch in der demografischen Struktur des Kantons nieder. Während die Wohnbevölkerung in Nidwalden zwischen 2003 und 2009 um 3,6 Prozent zunahm, ging die Zahl der Primarschüler um 14 Prozent zurück. Dazu beigetragen hat sicherlich das knappe Angebot mittelgrosser, günstiger Wohnungen.

Landräte wollen Antworten
Aufgrund dieser Entwicklungen haben die beiden Landräte Claudia Dillier und Conrad Wagner (beide Grüne, Stans) dem Regierungsrat eine Interpellation zur kantonalen Wohnungsmarktsituation eingereicht. Sie befürchten, dass Nidwalden nur noch eine Heimat für reichere Leute und für Familien aus der oberen Mittelschicht und aufwärts werden könnte.

Von Matthias Piazza und Geri Wyss 

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der neuen Nidwaldner Zeitung.