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Zwei Wolfsangriffe in einer Nacht - Bauern in Nidwalden und Uri sind in Alarmbereitschaft

Oberhalb des Dorfs Emmetten ist es in der Nacht auf Samstag zu einem Wolfriss gekommen - zumindest deutet das Rissbild darauf hin. Jetzt zeigt sich: Im Riental bei Göschenen ist es fast zeitgleich zu einem zweiten Angriff gekommen.
Lena Berger

Gleich zwei Mal innerhalb von wenigen Stunden ist in der Zentralschweiz Wolf-Alarm ausgelöst worden. Wie der Urner Jagdverwalter Josef Walker auf Anfrage bestätigt, fielen im Riental in der Gemeinde Göschenen in der Nacht auf Samstag gleich mehrere Schafe einem Wolf zum Opfer.

Genau gleich erging es dem Schaf eines Bauern aus Emmetten. Der Nidwaldner Wildhüter Hubert Käslin ist von ihm am Samstagmorgen über den Vorfall informiert worden. Am frühen Nachmittag ging Käslin selber vor Ort. Denn eigentlich sei es ungewöhnlich, dass ein Wolf nur ein einziges Schaf angreife. Doch Käslin bot sich das gleiche Bild, wie seinem Urner Kollegen: «Das Rissbild deutet darauf hin, dass ein Wolf das Tier angegriffen hat», so der Wildhüter.

Die Spuren deuteten auf die Anwendung brachialer Gewalt hin. «Ich habe vor Ort DNA gesichert», erklärt der Käslin. In rund drei Wochen, wenn die Spuren ausgewertet seien, wisse man mit Sicherheit, ob es sich um einen Wolf gehandelt habe. Gleiches gilt für die Spuren, die im Riental gesichert wurden. Dass es sich um den gleichen «Täter» handelt, hält der Urner Jagdverwalter Walker allerdings aufgrund der Distanz für unwahrscheinlich.

Die Bauern in den Kantonen Uri und Nidwalden wurden per SMS vor dem Wolf gewarnt, damit sie die entsprechenden Massnahmen treffen können.

Wolfriss im Kanton Luzern bestätigt

Die letzte Wolfssichtung in der Zentralschweiz ist noch keine Woche her. Ein Wanderer soll am Montag unterhalb des Dammagletschers im Kanton Uri einen Wolf gesehen haben. Auch da wurde ein Wolf-SMS-Alarm verschickt.

Im Kanton Luzern wiederum wurde am vergangenen Montag bei Sörenberg im Gebiet Tannhorn eine Hausziege durch einen Wolf gerissen. Dies bestätigte Philipp Amrein, Leiter Fachbereich Jagd und Fischerei bei der Dienststelle Landwirtschaft und Wald, aufgrund der hinterlassenen Spuren. Es handelte sich um den ersten bestätigten Riss im Kanton Luzern seit 2013.

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