WOLFENSCHIESSEN: Ausweichen löst Raumproblem nicht

Derzeit läuft die Planung für mehr Schulraum. Dabei wurde auch die Nutzung von Schulräumen in Dallenwil geprüft.

Martin Uebelhart
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Der Platz darin reicht nicht mehr aus: das 2008 erbaute Schulhaus in Wolfenschiessen. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue NZ / Archiv)

Der Platz darin reicht nicht mehr aus: das 2008 erbaute Schulhaus in Wolfenschiessen. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue NZ / Archiv)

Es waren die letzten Sätze in einer kurzen Medienmitteilung über die Generalversammlung der FDP Wolfenschiessen Mitte Mai: «Visionär kam die Idee an, dass für mehr Schulraum auch die leeren Schulhäuser in Dallenwil ins Auge gefasst werden sollen. Das könnte einen weiteren Anbau relativieren.» In Wolfenschiessen gebe es zu wenig Schulräume, führte Seppi Durrer, Vizepräsident der Ortspartei, im Gespräch mit unserer Zeitung aus. «Viele junge Familien sind zu uns gezogen.» Die FDP habe die Möglichkeit mit dem Schulraum andiskutiert und sich die Frage gestellt, ob das nicht auf diesem Wege gelöst werden könnte. Schliesslich gehe es um eine Investition von einigen Millionen.

Es hat sich aber gezeigt, dass das vom Schulablauf her sehr umständlich oder sogar unmöglich wäre. Möchte man einzelne Lektionen in Dallenwil abhalten, müssten die Schüler oder Lehrer ständig hin und her fahren. Bei der Schule Dallenwil hat man trotzdem abgeklärt, ob überhaupt Schulraum zur Verfügung stünde. Die Antwort ist negativ ausgefallen, da Dallenwil selber wieder mit wachsenden Schülerzahlen rechnt.

Deshalb ist nun der Studienauftrag an die Planer klar: Es muss genügend Schulraum für die Schule Wolfenschiessen und die gemeinsame Integrierte Oberstufe mit Dallenwil vorhanden sein. Für einen Wettbewerb wurden nun verschiedene Planer angeschrieben.