Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

WOLFENSCHIESSEN: Das Gebiet Ölberg in Wolfenschiessen wird dreistöckig

Im Gebiet Ölberg sollen künftig drei- statt zweistöckige Häuser erlaubt sein. Vorerst werden allfällige Baugesuche sistiert.
Matthias Piazza
Das Gebiet Ölberg zwischen Dorf­zentrum und Schulhaus Zälgli in Wolfenschiessen. (Bild Corinne Glanzmann)

Das Gebiet Ölberg zwischen Dorf­zentrum und Schulhaus Zälgli in Wolfenschiessen. (Bild Corinne Glanzmann)

Matthias Piazza

Beim Lesen des Amtsblatteintrages könnte man den Eindruck gewinnen, es handle sich um eine Enteignung. Zwei Parzellen, nämlich Ölberg und Ellberg-strasse 1, welche im privaten Besitz sind, werden aus der Bauzone «rausgeworfen» und vorläufig der Planungszone zugeteilt. In diesem Stand-by-Modus werden bis auf weiteres keine Baugesuche mehr bewilligt. Das rund 3500 Quadratmeter grosse Stück unverbautes Land im Gebiet Ölberg zwischen Dorfzentrum und Schulhaus Zälgli ist bautechnisch sozusagen Sperrzone. Von Enteignung könne aber keine Rede sein, klärt Gemeindeschreiber Andreas Bünter auf.

Bisher war hier der Bau von zweistöckigen Häusern möglich. Künftig soll noch ein zusätzliches Stockwerk erlaubt sein. «So können wir im Dorfzentrum verdichteter bauen. Damit kommen wir auch einer Forderung des revidierten eidgenössischen Raumplanungsgesetzes nach», erklärt er.

Volk muss der Revision zustimmen

Und damit keine Baueingaben für zweistöckige Wohnbauten auf diesem Grundstück mehr eingereicht werden können, teilte die Gemeinde die Fläche einer Planungszone zu. Bei der nächsten Revision der Ortsplanung in zwei oder drei Jahren beabsichtigt der Gemeinderat, die entsprechende Umzonung umzusetzen, vorausgesetzt, das Volk stimmt dann der Revision zu. Die Planungszone ist für drei Jahre festgelegt, der Gemeinderat kann sie aber, falls nötig, um weitere zwei Jahre verlängern. Eine aufschiebende Wirkung würde eine allfällige Beschwerde nicht haben. Die Haltung der Grundstückeigentümer auf diese Massnahme kenne er nicht, da man diese Information wie üblich auf dem Postweg zugestellt habe, so Bünter.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.