WOLFENSCHIESSEN: Das lange Warten auf den Landabtausch

Der Nidwaldner Landrat hat zusätzliches Geld für die Sanierung von Bahnübergängen gesprochen. Das bedeutet nicht, dass nun alle Probleme gelöst sind.

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Dieser Bahnübergang bei Wolfenschiessen ist nun gesichert. (Bild: Keystone)

Dieser Bahnübergang bei Wolfenschiessen ist nun gesichert. (Bild: Keystone)

Die Schliessung vieler Bahnübergänge in Wolfenschiessen bedeutet für mehrere Landwirte teils längere Umwegfahrten. Damit das Sanierungsprojekt abgeschlossen werden kann, will der Kanton über einen Landtausch erreichen, dass diese Umwege nicht mehr nötig und damit die Bauern nicht mehr auf einen Bahnübergang angewiesen sind.

Noch ist dieses Tauschgeschäft nicht unter Dach und Fach. Die Versammlung der Genossenkorporation Stans entscheidet im kommenden März darüber. Der Nidwaldner Baudirektor Hans Wicki ist zuversichtlich, dass das Geschäft zu Stande kommt. Klappt es nicht, braucht der Kanton mehr Geld für einen zusätzlichen Bahnübergang oder die Entschädigung von Umwegfahrten. Oder die Landwirte können auf ihrem nach wie vor gültigen Recht auf einen Bahnübergang beharren.

Martin Uebelhart