WOLFENSCHIESSEN: Der Chässpruch bringt Geschichten zu Tage

Die Dichter Urs Waser und Sepp Durrer haben einiges über die Wolfenschiesser herausgefunden. An der Älplerchilbi servierten sie eine Kostprobe davon.

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Reto Gabriel (links), Ruth Scheuber und Rolf Gräni tragen ihre Chässprüche vor. (Bild Mirjam Mathis/Neue NZ)

Reto Gabriel (links), Ruth Scheuber und Rolf Gräni tragen ihre Chässprüche vor. (Bild Mirjam Mathis/Neue NZ)

«Sali zämä, iähr liäbä Leyt, s isch Chäs-spruch und ai Grippezeyt. Drum tiänd miär zerscht grad einä kippä, s isch wägä derä huerä Schweinegrippä!» Feuchtfröhlich beginnt der Chässpruch in der Mehrzweck-halle in Wolfenschiessen. Die Stimmung bei den rund 600 Anwesenden ist schon bei der Begrüssung ausgelassen.

Die Dichter Urs Waser und Sepp Durrer haben einiges über die Wolfenschiesser herausgefunden und niedergeschrieben. So gibt es im Dorf einen ehemaligen Pöstler, der Schweizer Briefe mit deutschen Postleitzahlen beschriftet; einen Schützenverein, der mit seinen Waffen bis nach Deutschland fährt und Jungtreychler, die von einem Geissbock bestiegen werden wollen.

Gefallen finden nicht nur die Sprüche, sondern auch die Liedeinlagen. Sobald die Handorgel einsetzt und das Trio ein Lied anstimmt, klatscht das Publikum begeistert mit.

Mirjam Mathis

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.