WOLFENSCHIESSEN: Die Endlager-Gegner sind geeinter als früher

Volk, Gemeinderat und Regierungsrat ziehen gegen ein allfälliges Atomendlager am Wellenberg in Wolfenschiessen am gleichen Strick. Das machte eine Informationsveranstaltung am Donnerstagabend klar.

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Hans Kopp, Wolfenschiessens Gemeindepräsident, erklärt nach der Begrüssung die Haltung der Gemeinde Wolfenschiessen gegenüber dem Endlager. (Bild Roger Zbinden/Neue NZ)

Hans Kopp, Wolfenschiessens Gemeindepräsident, erklärt nach der Begrüssung die Haltung der Gemeinde Wolfenschiessen gegenüber dem Endlager. (Bild Roger Zbinden/Neue NZ)

Rund 200 Personen nahmen daran teil. Die Vertreter des Bundesamtes für Energie hatten vor ihnen einen schweren Stand. Alle Redner äusserten sich negativ zu den noch nicht aufgegebenen Plänen des Bundes und beklagten mangelndes Demokratieverständnis. Die Bauern waren als lautstarkes Zeichen ihres Protests mit den Traktoren vorgefahren.

Der Informationsabend brachte inhaltlich nichts Neues. Werner Bühlmann und Michael Aebersold vom Bundesamt für Energie referierten über die politische Situation, über Sicherheit bei Atomlagern, über Halbwertszeiten und anderes. Eines taten sie nicht wie früher die Nagra-Vertreter: Sie sprachen nicht über Geld. Oberstes Ziel sei schliesslich die Sicherheit, so Werner Bühlmann.

Kurt Liembd

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag, 14. November in der «Neuen Nidwaldner Zeitung».