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WOLFENSCHIESSEN: Die Männer bleiben fast unter sich

Die drei bürgerlichen Parteien werden die drei Sitze unter sich ausmachen. Nach dem Rücktritt von «Urgestein» Josef Durrer stellt sich die Frage, wie stark der Sitz der FDP gefährdet ist.

Bisher teilen sich die drei bürgerlichen Parteien brüderlich die drei Sitze im Landrat. Bis 2010 genoss die CVP mit zwei Sitzen noch eine Vormachtstellung, ehe ihr die aufstrebende SVP einen Sitz abluchste. Seither ist es beim Status quo geblieben. Von den drei bisherigen Landräten tritt mit Josef Durrer (FDP) – bestens bekannt als «Happy-Seppi» – ein Polit-Urgestein und die wohl schillerndste Figur aus Wolfenschiessen von der Landratsbühne ab. Derweil sind Urs Zumbühl (SVP) und Othmar Odermatt (CVP) gewillt, eine weitere Amtsperiode im Dienste des Kantons anzuhängen.

Die Frage dürfte daher lauten, ob es den Liberalen nach dem gewichtigen Abgang gelingt, den Sitz problemlos zu verteidigen. Für diese Partei sollen es am 4. März Manfred Christen und Remigi Zumbühl richten. Letzterer war bereits vor vier Jahren angetreten, mussten aber Josef Durrer, der damals mit 589 Stimmen das beste Resultat aller Kandidaten erreichte, den parteiinternen Vortritt lassen.

Von links droht keine Konkurrenz

Neben FDP steigen auch CVP und SVP mit je zwei Kandidaten ins Rennen, was die Quote von zwei Kandidaten pro Sitz ausmacht. Eine gleich tiefe Quote ist nur noch in Emmetten feststellbar. Aus dem linken Lager droht den Bürgerlichen keine Konkurrenz. Das war bei den letzten Gesamterneuerungswahlen noch anders. Damals unternahm die SP/Juso einen Versuch, in Wolfenschiessen Tritt zu fassen, ihr Kandidat blieb mit dem zweitschlechtesten Wahlergebnis aber deutlich auf der Strecke.

Was auffällt, ist der geringe Anteil an weiblichen Kandidaten in Wolfenschiessen. Vor vier Jahren reihte sich unter die sieben Kandidaten keine einzige Frau ein. Und auch in diesem Jahr hält sich die Auswahl sehr in Grenzen (nur Ennetbürgen weist eine tieferen Wert aus). Immerhin verhindert die Kandidatur von Sabine Knobel Niederberger (CVP) eine neuerliche Wahlrunde ohne Frauen.

Oliver Mattmann

oliver.mattmann@nidwaldnerzeitung.ch

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