Wolfenschiessen
Dorfärzte können im Impfzentrum auf die Mithilfe des Samaritervereins zählen

In Wolfenschiessen konnte mit der Aula eine Lösung für ein Impfzentrum gefunden werden. Die Praxis der Dorfärzte wird damit etwas entlastet.

Franz Niederberger und Otmar Näpflin
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In Wolfenschiessen haben die Dorfärzte Corinne Küng und Ulrich Brühl eine Lösung für ein Impfzentrum gefunden, und zwar in der Aula. Für die Impfungen drängte sich die Aula geradezu auf, die grosszügigen Räumlichkeiten finden auch für das Blutspenden Verwendung. Für die Coronatests steht jeweils ein spezieller Testraum ausserhalb der Praxis zur Verfügung.

Mit Impfungen in der eigenen Praxis und jener in Dallenwil stiess man an räumliche Grenzen. Mit der Unterstützung der Schulbehörden konnte nun die Lösung mit der Aula gefunden und damit die eigene Praxis entlastet werden. Die Zuteilung des Impfstoffes ist und bleibt jedoch eine Knacknuss: Der Lieferumfang neuer Dosen wird etwa eine Woche vorher durch die Gesundheitsbehörden mitgeteilt und kann variieren.

Samariterverein möchte etwas zurückgeben

Die Impfungen in der Aula Wolfenschiessen erfolgen in Zusammenarbeit mit dem Samariterverein Dallenwil/Wolfenschiessen. Die Anfrage dazu erfolgte über den Kantonalverband Luzern. Zu diesem gehört auch Hansjörg Dossenbach, Mitglied des Samaritervereins Wolfenschiessen. Zusammen mit dem Ärzteteam impft er nun in der Aula. Für die Mitglieder der Samaritervereine ist eine spezielle Ausbildung notwendig. Die Einführungen hierzu erfolgten im Impfzentrum auf der Allmend in Luzern.

An den Impftagen in Wolfenschiessen sind sieben Helferinnen und Helfer des Vereins für die Betreuung zuständig. Die Impfwilligen, bis jetzt waren es 60 Personen pro Nachmittag, fühlten sich gut aufgehoben und umsorgt. Sie werden je nach vorhandenen Impfdosen gestaffelt durch die Praxis von Ulrich Brühl aufgeboten. Für die Impfungen werden in der Aula jeweils drei Impfstationen aufgebaut, damit ist die Privatsphäre gewährleistet sowie auch die Einhaltung der erforderlichen Hygienemassnahmen. Sehr erfreut zeigte sich der Präsident des Samaritervereins, Pius Schuler, über die spontane Zusage der Mitglieder, bei der Impfaktion mitzuhelfen. «Wir möchten mit unserer Mithilfe auch etwas zurückgeben für die gute Zusammenarbeit mit den Ärzten und unserem Vereinsarzt Dr. Brühl», so Schuler.