WOLFENSCHIESSEN: Föhn knickt 35 Meter hohe Linde

In Wolfenschiessen hat der Föhn gewütet. Er legte eine 35 Meter hohe, geschätzte 300 Jahre alte Linde auf dem Burghügel um.

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Auf dem Strunk stehen links der 7-jährige David und Linus Zubmühl (4), Kinder des Liegenschaftsbesitzers Georg Zumbühl. (Bild Kurt Liembd/Neue NZ)

Auf dem Strunk stehen links der 7-jährige David und Linus Zubmühl (4), Kinder des Liegenschaftsbesitzers Georg Zumbühl. (Bild Kurt Liembd/Neue NZ)

Mitten im Dorf Wolfenschiessen thront der Burghügel, neben dem Hubelhaus der Familie Knobel und dem Haus der Familie Zumbühl. Auf diesem Hügel hat sich vor wenigen Tagen gar «Artiges» abgespielt, das selbst alteingesessene Wolfenschiesser ins Staunen brachte. Der Föhn hat eine der beiden Sommerlinden auf diesem Burghügel vollständig umgeknickt.

Zum Glück nicht auf Haus gestürzt
«Wir waren völlig baff und perplex, als wir am Morgen sahen, was in der Nacht passiert ist», sagt Georg Zumbühl, auf dessen Grundstück die Linde steht. «Zum Glück kam der Wind aus Richtung Engelberg, sonst wäre der Baum möglicherweise auf unser Haus gestürzt», so seine Frau Melanie Zumbühl. Schätzungen gehen davon aus, dass der Lindenbaum über 300 Jahre alt ist. Das genaue Alter wird in diesen Tagen von Spezialisten abgeklärt.

Nicht nur das Alter, auch die Dimensionen der umgestürzten Linde sind beeindruckend: 35 Meter Höhe, Umfang des Stammes zwischen 5 und 5,5 Meter. Speziell ist auch der Ort, wo die Linde stand. Der Burghügel in Wolfenschiessen gilt als symbolträchtiger Ort im Dorf. Hier wohnten die letzten Ritter von Wolfenschiessen. Wer weiss, vielleicht finden sich auf dem Burghügel noch Spuren der einstigen Burg, sobald der gigantische Baumstrunk ausgegraben wird.

Kurt Liembd

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Nidwaldner Zeitung.