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WOLFENSCHIESSEN: Für Altzellerstrasse braucht es 2,3 Millionen Franken Wolfenschiessen

Die Gemeindeversammlung wird neben der Rechnung über den Kredit für die Gesamtsanierung entscheiden.

Die Jahresrechnung der Gemeinde Wolfenschiessen schliesst mit einem Aufwandüberschuss von 12000 Franken – 119000 Franken besser ab als erwartet. Unter anderem fielen die Einnahmen aus der Grundstückgewinnsteuer mit rund 149000 Franken höher aus als budgetiert. Die Investitionsrechnung weist einen Ausgabenüberschuss von rund 290000 Franken auf und schliesst damit um 215000 Franken tiefer ab als erwartet. Die Gemeinde weist in diesem Zusammenhang unter anderem darauf hin, dass sie gemäss Landratsbeschluss 15 Prozent der Kosten für die Sanierung der Bahnübergänge zu tragen hat. Die Finanzlage habe sich weiter verschärft, schreibt die Gemeinde in ihrem Kommentar weiter.

Sicherheit kann nicht mehr garantiert werden

Eine weitere finanzielle Belastung für Wolfenschiessen steht bereits an. Der Gemeindeversammlung wird ein Kredit von 2,3 Millionen Franken für die Sanierung der Altzellerstrasse beantragt. Die Strasse, die überwiegend als Erschliessung für die Land- und Forstwirtschaft dient, sei in einem sehr schlechten baulichen Zustand, schreibt die Gemeinde. «Die Sicherheit kann zunehmend nicht mehr garantiert werden.» Der Charakter der 6,2 Kilometer langen Strasse, also etwa Breite und Kurvenradien, soll aber nicht verändert werden. Die Gesamtsanierung wird die Gemeindefinanzen mit Abschreibungen von rund 60000 Franken pro Jahr belasten – ein hoher Betrag für das finanzschwache Wolfenschiessen, schreibt die Gemeinde.

Da es sich bei der Sanierung um Unterhalt handelt, für den die Gemeinde zuständig ist, können weder die Flurgenossenschaft Altzellen noch die Strassenberechtigten zu einem Beitrag verpflichtet werden, heisst es weiter. Auch landwirtschaftliche und forstliche Mittel seien nicht möglich und Anfragen hätten ergeben, dass keine Beiträge von Bund und Kanton in Aussicht gestellt werden können, da eine Grundlage in der Strassengesetzgebung fehle. Der Gemeinderat habe Beitragsgesuche bei verschiedenen Organisationen eingereicht. «Zusagen liegen jedoch (noch) keine vor.» Die Sanierung soll zwei Jahre dauern und 2019 starten.

Die Schulgemeinde-Versammlung entscheidet unter anderem über ein Mittagstischreglement. Der Mittagstisch könne als Standortvorteil erachtet werden, heisst es in der Botschaft. Die Nachfrage steige auch bei Schülern ohne langen Schulweg. Die Tarife betragen künftig fünf bis acht Franken für Schüler aus Wolfenschiessen und 10 Franken für solche aus anderen Gemeinden. (fhe)

Hinweis

Eine Informationsveranstaltung zur Gemeindeversammlung findet am Mittwoch, 16. Mai um 20 Uhr in der Aula Zelgli statt. Die Versammlung selber ist am Freitag, 25. Mai, um 20 Uhr.

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