WOLFENSCHIESSEN: Gemeinde nimmt neuen Anlauf

Die politische Gemeinde soll das Schulhaus Aa mit Umgebung über­nehmen. Erst noch haben die Bürger dazu Nein gesagt.

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Die Gemeinde Wolfenschiessen möchte das Aa-Schulhaus übernehmen. (Bild Corinne Glanzmann/Neue OZ)

Die Gemeinde Wolfenschiessen möchte das Aa-Schulhaus übernehmen. (Bild Corinne Glanzmann/Neue OZ)

An der Gemeindeversammlung vom Freitag, 21. November, stimmen die Wolfenschiesser über etwas ab, das sie noch diesen Frühling haushoch abgelehnt haben. Die politische Gemeinde soll in den Besitz der Schulanlage Aa, des Kindergarten-Pavillons sowie des zugehörigen Landes kommen.

Der Gemeinderat legt den Stimmberechtigten wiederum einen Bruttokredit von 300 000 Franken vor. Mit diesem Geld würde die politische Gemeinde das Land von der katholischen Kirchgemeinde kaufen. Die Gebäude bekäme sie von der Schulgemeinde geschenkt.

Gemeinde will sich Land sichern
Mit 171 zu 57 Stimmen hatten die Wolfenschiesser der gleichen Vorlage am 16. Mai eine Abfuhr erteilt. Damals wurde unter anderem gesagt, dass das Projekt noch nicht spruchreif sei. Zudem wollte eine Mehrheit den dortigen Platz für die öffentliche Nutzung, zum Beispiel für die Älplerkilbi, erhalten.

Es gibt Vermutungen, dass aus der öffentlichen Zone Gewerbeland werden könnte. Weiter existieren Stimmen, die glauben, dass die Schule irgendwann wieder froh wäre um das Schulareal Aa. «Ja, es gibt viel Opposition», räumt Gemeindepräsident Hans Kopp ein. Dennoch versuchts der Gemeinderat nochmals.

Geri Wyss

Mehr zum Thema lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Obwaldner Zeitung.