Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

WOLFENSCHIESSEN: Gerlibach-Drama: Die Mutter muss vor Gericht

Es kommt wieder Bewegung ins Verfahren zum Gerlibach-Unglück. Ein psychologisches Gutachten attestiert der Mutter eine verminderte Schuldfähigkeit.
Die Unglücksstelle. (Bild: M. Christen/Neue LZ)

Die Unglücksstelle. (Bild: M. Christen/Neue LZ)

Ein halbes Jahr nach dem Unglück am Gerlibach liegt das rechtspsychologische Gutachten vor, das die Schuldfähigkeit der Mutter beurteilt. Das Verfahren wegen fahrlässiger Tötung und Verletzung der Fürsorgepflicht, das gegen die 43-jährige Frau eingeleitet worden ist, kann damit fortgeführt werden. «Das Gutachten kommt zum Schluss, dass bei der Frau eine verminderte Schuldfähigkeit vorliegt», sagt der Nidwaldner Verhörrichter Alexandre Vonwil. «Sie wird sich vor Gericht verantworten müssen.»

Warum das Gutachten der Frau eine verminderte Schuldfähigkeit attestiert, kann Verhörrichter Vonwil aufgrund des laufenden Verfahrens und des Persönlichkeitsschutzes nicht sagen. Möglich sind beispielsweise Suchtprobleme oder psychische Störungen. Weil sich die Mutter wegen mehrfacher fahrlässiger Tötung und zusätzlich wegen Verletzung der Fürsorgepflicht verantworten muss, könnte das Strafmass trotz verminderter Schuldfähigkeit happig ausfallen.

Adrian Venetz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.