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WOLFENSCHIESSEN: «Längerfristig muss Verkehrsreduktion ein Thema sein»

Vor allem im Winter rollt viel Freizeitverkehr durch die Gemeinde im Engelbergertal. Auf die Länge unzumutbar, findet ein FDP-Landrat.
Stau vergangenes Wochenende in Wolfenschiessen: Die Cars werden mit Schneeketten wintertauglich gemacht. (Bild: Franz Hess / Neue NZ)

Stau vergangenes Wochenende in Wolfenschiessen: Die Cars werden mit Schneeketten wintertauglich gemacht. (Bild: Franz Hess / Neue NZ)

Im Richtplan des Kantons Nidwalden wird das Engelbergertal als Ort mit beträchtlichem Freizeitverkehr erwähnt – vorab im Winter. Verkehr, der sowohl im Kanton entsteht, aber auch ausserhalb. Auf ihrem Weg von und nach Engelberg fahren die Autos auch mitten durch Wolfenschiessen. Auf die Dauer seien die Tausenden von Autos und die unzähligen Lastwagen nicht mehr zumutbar, hielt der Wolfenschiesser FDP-Landrat Sepp Durrer fest, als die Teilrevision des Richtplans dieses Jahr auf der Geschäftsliste des Parlaments stand.

Für ihn stehe die Sicherheit im Vordergrund, sagt Durrer im Gespräch mit unserer Zeitung. «Ich habe manchmal Angst wegen der Kinder.» Die Wolfenschiesser würden nicht jammern, man habe sich im Dorf auch etwas an den Verkehr gewöhnt. «Der Leidensdruck ist vielleicht noch nicht so gross. Aber längerfristig muss eine Verkehrsreduktion ein Thema sein», gibt Durrer zu bedenken.

Martin Uebelhart

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