WOLFENSCHIESSEN: Lichtsignale warnen vor Hochwasser

Das Gerlibach-Drama soll sich nicht wiederholen. Bei Hochwasser werden Warnsignale die Fussgänger auf die Kantonsstrasse umleiten.

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Noch immer erinnern Kerzen und Blumen an das Unglück bei der Furt im letzten Sommer. (Bild Matthias Piazza/Neue NZ)

Noch immer erinnern Kerzen und Blumen an das Unglück bei der Furt im letzten Sommer. (Bild Matthias Piazza/Neue NZ)

Ein Jahr ist es her, seit beim Gerlibach zwei Kinder ums Leben kamen. Künftig sollen laut einem Bericht von «Tele 1» Warnblinker Wanderer und Biker von einem Überqueren der Furt abhalten, wenn dies wegen eines Hochwasser zu gefährlich ist. Die speziellen Tafeln mit Hochleistungsblitzern werden nicht direkt bei der Furt, sondern bei den Wegverzweigungen zu stehen kommen. So müssen die Leute nicht umkehren, sondern können einfach den Weg über die Kantonsstrasse nehmen.

«Das Prinzip ist wie bei den Warnblinkern eines unbewachten Bahnübergangs ohne Barrieren: Blinkts, darf man auf keinen Fall überqueren», sagt Gemeindepräsident Hans Kopp. Eine Brücke ist gemäss Kopp keine Alternative – zu unsicher und zu teuer.

Bis Ende Juli sollten die Installationsarbeiten der neuen Warnanlage abgeschlossen und die Anlage in Betrieb sein.

Matthias Piazza

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.