Wolfenschiessen: Neue Ortsnamen ärgern

Die neuen Ortsnamen stossen in Wolfenschiessen auf Widerstand. Mit Einsprachen soll deren Einführung abgeblockt werden.

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Urs Waser zeigt bei der Bahn auf einen der vielen Schriftzüge, die bei einer Namensänderung von «Bannalp» auf «Banalp» geändert werden müssten. (Bild Urs Rüttimann/Neue NZ)

Urs Waser zeigt bei der Bahn auf einen der vielen Schriftzüge, die bei einer Namensänderung von «Bannalp» auf «Banalp» geändert werden müssten. (Bild Urs Rüttimann/Neue NZ)

Einige Bewohner Wolfenschiessens sind über das Vorgehen des Kantons verärgert. Seit Montag liegt in ihrer Gemeinde die Verordnung zur neuen Schreibweise ihrer Orts- und Flurnamen zur Einsicht auf. Manche Namen sind darin neu geschrieben: Beispielsweise wird Bannalp zu Banalp, Wellenberg zu Welenberg, Altzellen zu Alzelen, Hechhuis zu Höchhuis. 

Die neue Schreibweise von Lokalnamen sei überflüssig, kritisiert Urs Waser, Betriebsleiter der Seilbahnen Bannalp. Bisher seien diese nicht verwechselt worden, die ganze Umstellung bringe nur Mehrkosten. «Unsere Seilbahn muss bei einer Umstellung von Bannalp auf Banalp rund 20 000 Franken aufwenden, um vom Briefkopf über Arbeitskleider bis hin zum Logo auf der Seilbahn den Schriftzug zu ändern.» 

Gegen elf neue Orts- und Flurnamen will Waser zusammen mit seinem Arbeitskollegen Andreas Beerli Einsprache erheben. Und zwar doppelt genagelt als Einsprache der Bannalpbahn und als private Sammeleinsprache. 

Urs Rüttimann

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Nidwaldner Zeitung