WOLFENSCHIESSEN: Volk entscheidet über Umzonung

Wenn Wolfenschiessen den Secklisbach verbauen will, muss dafür noch Land umgezont werden. Das Geschäft hat jedoch Gegner.

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Der Secklisbach vergangene Woche: Fast kein Wasser fliesst. (Bild Markus von Rotz/Neue NZ)

Der Secklisbach vergangene Woche: Fast kein Wasser fliesst. (Bild Markus von Rotz/Neue NZ)

Die Verbauung des Secklisbachs soll forciert werden und im Sommer nächsten Jahres fertig sein. Doch da ist noch ein Haken: Das Wohngebiet Schwybogen und die Gewerbezone bei der Engelbergeraa sind in der roten Gefahrenzone. Die bisherige Gewerbezone soll darum neu Landwirtschaftszone werden, fürs Gewerbe will man neu in der Schmittenhostatt Land einzonen.

9 Meter hohe Gebäude statt der erlaubten 10,5 Meter
Gegen diese Idee sind bei der Gemeinde drei Einsprachen eingegangen. Zwei konnten in Verhandlungen erledigt werden. Über die eine Einsprache der Besitzer des Hechhuis muss nun die Gemeindeversammlung entscheiden. Die Einsprecher machen geltend, mit dem Einblick von ihrem Haus in eine Gewerbezone werde der Umgebungs- und Ortsbildschutz ihres Hauses, das eine Sehenswürdigkeit darstellt, tangiert. Sie verlangen die Rückweisung der beantragten Umzonung.

Das kantonale Amt für Raumentwicklung und das Amt für Denkmalpflege widersprechen: Die Umlagerung der Gewerbezone trage sowohl der direkten baulichen Umgebung als auch dem Umgebungsschutz Rechnung. Der Gemeinderat schlägt der Gemeindeversammlung eine Reduktion der maximalen Gebäudehöhe für die Gewerbebauten auf 9 Meter vor, erlaubt wären in der dortigen Wohnzone 10,5 Meter.

Markus von Rotz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.