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WOLFENSCHIESSEN: Winter zwingt zu Ersatztanne

Dem neuen Frohsinnpaar Eugen I. und Ursula Dornbierer wurde eine prächtige Tanne gestellt. Der Wintereinbruch zwang dabei zu Umdispositionen.
Richard Greuter
Eugen I. und Ursula Dornbierer erhalten ein Geschenk von «Ribihäxä»-Oberguugger Adrian Banz (Bild: Richard Greuter)

Eugen I. und Ursula Dornbierer erhalten ein Geschenk von «Ribihäxä»-Oberguugger Adrian Banz (Bild: Richard Greuter)

Das Prachtstück misst etwa 22 Meter und ist rund 50 Jahre alt. Seit dem vergangenen Samstag steht die wunderschön geschmückte Ehrentanne neben dem Haus, in dem Eugen I. und Ursula Dornbierer wohnen. Im Beisein von befreundeten Zünften, Guuggen und zahlreichen Besuchern hatte der neue Frohsinnvater seinen ersten grossen Auftritt.

Frohsinnvater – das grosse Los

Dabei sprach der ehemalige Sportfachmann in einer flammenden Rede über sein Motto «In Bewegung» und fand selbst für seine Ehrentanne die passenden Worte. Zu den anwesenden Besuchern meinte der zukünftige Fasnachtsherrscher: «Das Leben ist eine Wundertüte. Für mich ist es das grosse Los, dass ich Frohsinnvater werde.»

Davor und danach folgten Auftritte der Korps Chältisägler, Guugge Stans 1850, und Ribi-Häxä. Das neue Frohsinnpaar von Stans genoss diese kakofonischen Klänge und Rhythmen und spendete diesen Formationen grossartigen Applaus. Die Guuggen wiederum überreichten dem neuen Frohsinnpaar Geschenke und wünschten den beiden eine schöne Fasnacht. An der Seite des Frohsinnvaters seine Ehefrau Ursula, die sich auf die kommende Fasnacht freut: «Ich werde an seiner Seite sein und freue mich auf die vielen Bekanntschaften.» Die Ortsgruppe Wolfenschiessen sorgte für das leibliche Wohl. Jedermann konnte sich mit einem Kaffee oder einer feinen Gerstensuppe aufwärmen.

Winter sorgt für Überraschung

Allerdings steht die Tanne, die für den neuen Frohsinnvater vorgesehen war, immer noch an ihrem angestammten Platz in der Nähe der Brunnenstube hoch über Wolfenschiessen. Der Grund liegt am Wintereinbruch mit dem starken Schneefall in der Nacht auf den Samstag. Da nützten auch die Schneeketten wenig, welche Pedro Hefti von der Zimmermann AG frühmorgens an seinem Lastwagen montiert hatte. Die alte Oberrickenbachstrasse war für den schweren Lastwagen schlichtweg nicht befahrbar. Roby Waser von der Ürtekorporation Boden musste aufgrund der prekären Verhältnisse umdisponieren, und so erhielt Eugen I. eine Tanne, die beim alten Schulhausplatz nahe der Engelbergeraa gestanden hatte.

Fitnesskur für den Frohsinn

Dort nutzte der ehemalige Sportfachmann die Gelegenheit, mit den Anwesenden – getreu seinem Motto – ein kurzes Aufwärmtraining mit einem 10-Punkte-Programm mit koordinativen Übungen zu absolvieren. Danach wurde die Tanne gefällt und später beim Schulhaus Zelgli vorbereitet und geschmückt.

Inzwischen waren Sepp Christen, Klaus Hess und Walter Würsch an den letzten Grabarbeiten beschäftigt. Am Nachmittag war dann Pedro Hefti am Werk, der die Tanne vom Lastwagen abhob und mit viel Fingerspitzengefühl in das zwei Meter tiefe Loch setzte. Bereits seit 21 Jahren gehört der 58-jährige Sepp Christen zum Grab-Team.

Eine Tanne für das Frohsinnpaar (Bild: Richard Greuter)

Eine Tanne für das Frohsinnpaar (Bild: Richard Greuter)

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