Wyss übergibt das SVP-Zepter an Keller

An der Generalversammlung der SVP Nidwalden trat der bisherige Präsident Peter R. Wyss zurück. Sein Nachfolger Christoph Keller will sich im Wahlkampf gegen die Linken behaupten.

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Parteichef Toni Brunner zwischen Peter R. Wyss (l.) und Christoph Keller. (Bild: Kurt Liembd/Neue NZ)

Parteichef Toni Brunner zwischen Peter R. Wyss (l.) und Christoph Keller. (Bild: Kurt Liembd/Neue NZ)

An der Generalsversammlung der SVP Nidwalden am Mittwoch in Stans versprach Peter R. Wyss in seiner letzten Rede als Präsident der SVP Nidwalden für die bevorstehenden Nationalrats- und Ständeratswahlen einen intensiven Wahlkampf der SVP, «wie ihn Nidwalden noch nie erlebt hat».

Keller zum neuen Präsidenten gewählt

Als «grosser Kämpfer für die Ideale der SVP» wurde Peter R. Wyss bezeichnet, der nach sechs Jahren als Präsident abgetreten ist. «Er war omnipräsent und ging immer mit wehenden Fahnen voraus», sagte Vorstandsmitglied Christoph Keller in seiner Laudatio. Das Parteivolk dankte Wyss mit langem Applaus und stehenden Ovationen. Als neuer Präsident wurde einstimmig der Hergiswiler Christoph Keller (48) gewählt. Keller ist langjähriges Mitglied im Kantonalvorstand und amtete in den letzten Jahren als Vizepräsident.

In seiner Antrittsrede sprach er sich für eine echte Schweiz aus, gegen einen EU-Beitritt und dass sich die SVP Nidwalden gegen die Linken durchsetzen wolle, was mit tosendem Beifall quittiert wurde.

Bereits vor der Versammlung lud die Partei zusammen mit SVP-Nationalrat Toni Brunner die Bevölkerung zu einem «Feyrabig-Apéro» auf dem Stanser Dorfplatz ein. Die Gelegenheit wurde rege benutzt, auch um ein persönlich signiertes Parteiprogramm abzuholen.

Kurt Liembd/bep

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