Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Zahl der Straftaten in Nidwalden steigt leicht an

Insgesamt verzeigte die Polizei im vergangenen Jahr 1508 Straftaten – eine leichte Zunahme gegenüber 2017. Bei den schweren Gewalttaten musste 2018 auch ein Tötungsdelikt verzeichnet werden.
Martin Uebelhart
Im vergangenen Jahr wurden in Nidwalden mehr Einbruch- und Einschleichdiebstähle verübt als 2017. (Bild: Symbolbild: Walter Bieri/Keystone)

Im vergangenen Jahr wurden in Nidwalden mehr Einbruch- und Einschleichdiebstähle verübt als 2017. (Bild: Symbolbild: Walter Bieri/Keystone)

Die Kantonspolizei Nidwalden schätzt die Sicherheitslage nach wie vor als gut ein. Die am Montag veröffentlichte Kriminalstatistik für das vergangene Jahr zeigt bei Fällen, die das Strafgesetzbuch betreffen, einen leichten Anstieg um zwei Prozent auf 1241 Straftaten. 129 Straftaten betrafen ferner das Betäubungsmittelgesetz, 58 das Ausländergesetz und 80 übrige Bundesnebengesetze.

Bei den schweren Gewaltstraftaten mussten 2018 laut der Statistik ein Tötungsdelikt und eine Vergewaltigung verzeichnet werden. 170 Straftaten zählen zur minderschweren Gewalt.

IT-Betrüger gehen sehr dreist vor

2018 wurden insgesamt 730 Straftaten gegen das Vermögen verübt. 278 davon waren Diebstähle (inklusive 121 Einbruch- und Einschleichediebstähle). Weiter wurden 132 Fahrzeugdiebstähle und 117 Sachbeschädigungen verzeichnet.

Die Delikte gegen die Freiheit – etwa Drohung, Nötigung oder Hausfriedensbruch nahmen von 224 auf 209 Delikte ab. Im Bereich der häuslichen Gewalt sanken die Straftaten von 106 auf 59. Im Bereich der IT-spezifischen Delikte wurden 96 Straftaten (2017: 83; 2016: 18) begangen.

Erfreulich ist für Ruedi Baumgartner, Leiter der Kriminalpolizei, der nur geringe Anstieg bei der Gesamtzahl der Straftaten. Ein besonderes Augenmerk legt er auf die IT-Delikte: «Wir sind immer vernetzter und immer mehr online unterwegs», sagt er im Gespräch mit unserer Zeitung. «Da ist man vielleicht einmal unvorsichtig.» Gleichzeitig legten die Täter eine unglaubliche Dreistigkeit an den Tag und versuchten, Personen mit perfiden Mitteln um den Finger zu wicklen. «Wir sind im Aufbau einer IT-Ermittlungsstelle und wollen künftig besser gewappnet sein», so Baumgartner.

Etwas unter dem schweizerischen Durchschnitt liegt mit 36,2 Prozent die Aufklärungsquote der Nidwaldner Polizei. Baumgartner führt dies auch darauf zurück, dass bei den relativ geringen Fallzahlen im Kanton schon wenige aufgeklärte oder nicht aufgeklärte Taten einen grossen Einfluss auf die Quote hätten.

Kriminalstatistik Nidwalden 2018.pdf

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.