ZDF dreht Liebesfilm in Zentralschweiz

Das Zweite Deutsche Fernsehen (ZDF) dreht in der Zentralschweiz einen Liebesfilm. Dabei wird das Kantonsspital Nidwalden für einmal zum Filmset.

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Die Schauspieler (von links nach rechts): Pasquale Aleardi, Ursula Karven und Marcus Mittermaier. (Bild: PD)

Die Schauspieler (von links nach rechts): Pasquale Aleardi, Ursula Karven und Marcus Mittermaier. (Bild: PD)

Diese Woche haben in Luzern die Dreharbeiten für einen 90-minütigen TV-Spielfilm mit dem Arbeitstitel «Luise lässt los» begonnen. Laut einer Medienmitteilung des Kantonsspitals Nidwalden, werden vom Freitag, 20. April bis am Dienstag, 1. Mai zentrale Szenen im Zentralschweizer Spital gedreht.

In der «Herzkino-Schicksalsgeschichte», wie der Auftraggeber ZDF den Film bezeichnet, ist die Zentralschweiz nicht nur im Bild vertreten. Denn Regie führt Judith Kennel, die in Zürich lebt und 1958 in Root geboren wurde. Produziert wird der Film von Network Movie, einer Tochterfirma des ZDF. Diese kommuniziert noch keinen Sendetermin. Gerüchten zufolge wird das Melodrama im Spätherbst/Winter nächsten Jahres auf dem ZDF ausgestrahlt.

Unfall stellt Beziehung auf Kopf

Das ZDF gibt Folgendes über den Inhalt des Films preis: Für Luise (Ursula Karven) war es nie eine Frage, dass Stephan (Pasquale Aleardi) einmal im Jahr mit seinen Kumpels in die Skiferien in die Schweiz fährt. Andere Frauen interessieren Stephan wenig – bis er auf einer Piste in der Zentralschweiz Patrizia (Christina Hecke) das Leben rettet und sein eigenes plötzlich an einem seidenen Faden hängt. Luise fliegt sofort nach Luzern an das Krankenbett ihres Mannes, der im Koma liegt.

Als Luise auf der Station auf Patrizia trifft, wird ihr klar, dass diese in den Unfall verwickelt war. Dann erwacht Stephan aus dem Koma, scheint sich aber verändert zu haben. Denn während Patrizia einen Zugang zu ihm findet, kommt Luise nicht mehr an Stephan heran. Luise muss schmerzhaft begreifen, dass Stephan nicht mehr in sein altes Leben zurückkehren kann. Schrittweise lernt sie zu akzeptieren, dass sie ein Leben ohne ihn führen muss.

pd/chg