ZENTRALBAHN: Ein Zug ist im Loppertunnel stecken geblieben

Ein Zug der Zentralbahn ist am Freitagabend um zirka 22.30 Uhr auf der Fahrt von Dallenwil nach Luzern im Loppertunnel stecken geblieben. Grund dafür war ein Defekt an der Lokomotive, wie Mediensprecher Ivan Buck auf Anfrage erklärte.

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Der Zug mit 23 Reisenden kam ausgerechnet in einem Abschnitt zu stehen, wo kein Fahrstrom gespiesen werden kann. Auch funktioniert im Loppertunnel zwischen Stansstad und Hergiswil das Funksystem noch nicht – dieses wird erst Ende Jahr installiert. Der Lokführer konnte deshalb weder aus dem Tunnel fahren noch Alarm schlagen.

Da die Zentralbahn-Leitstelle nicht in Erfahrung bringen konnte, was genau passiert war, bot sie gemäss Sicherheitsbestimmungen die Feuerwehr auf. Ivan Buck betont aber: «Es hat nie eine Gefahr für die Passagiere bestanden.»

Aus dem Tunnel evakuiert
Ein Grossteil der Reisenden wurde anschliessend gleich von der Stützpunktfeuerwehr Stans aus dem Tunnel und per Bus an den nächsten Bahnhof gebracht. Mit dem Transport einer Person im Rollstuhl und eines älteren Passagiers wurde hingegen noch zugewartet. Sie wurden später mit einem Ersatzzug nach Stansstad zurückgeführt. «Der ganze Zwischenfall dauerte rund 1 1/2 Stunden», so Ivan Buck. In dieser Zeit seien auf der Strecke zwischen Dallenwil und Hergiswil Ersatzbusse verkehrt. Der Loppertunnel sei dann am Samstagmorgen wieder in Betrieb genommen worden.

om/Neue NZ