Zentralbahn: Mehr Passagiere und mehr Gewinn

Die Zentralbahn schliesst das Geschäftsjahr 2010 mit einem Gewinn von 1,8 Millionen Franken ab. Zudem erreichten die Verkaufserträge einen neuen Rekord und die Passagierzahlen stiegen um fast 10 Prozent an.

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Eine Zugskomposition der Zentralbahn unterwegs bei Stans. (Bild: Pius Amrein/Neue LZ)

Eine Zugskomposition der Zentralbahn unterwegs bei Stans. (Bild: Pius Amrein/Neue LZ)

Die Zentralbahn (zb), welche Luzern mit Engelberg und Interlaken verbindet, kann anlässlich ihrer Generalversammlung auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2010 zurückblicken: Wie das Unternehmen mitteilt, wurde bei den Verkehrserträgen das Rekordergebnis aus dem Jahr 2009 nochmals um 2,8 Prozent auf 26,4 Millionen Franken gesteigert. Daraus resultiert ein Gewinn von 1,8 Millionen Franken (2009: 0,62 Millionen). Die Zahl der Reisenden nahm mit 6,9 Millionen um 9,5 Prozent zu.

Auch punkto Pünktlichkeit schnitt die Zentralbahn gut ab: Die Zahl der Züge mit weniger als 5 Minuten Verspätung konnte auf dem Niveau von 97,1 Prozent gehalten werden.

Schlüsselprojekte auf Kurs

Zudem bewertet das Unternehmen auch den Bereich der Schlüsselprojekte positiv: Der Tunnel Engelberg wurde am 11. Dezember 2010 erfolgreich eröffnet und auch das Projekt Tieflegung und Doppelspurausbau Luzern Allmend schreite planmässig voran (Inbetriebnahme voraussichtlich Dezember 2013). Die Neubeschaffung der Fahrzeug-Flotte für den Brünig  wurde 2010 erfolgreich weitergeführt und die ersten neuen Fahrzeuge sollen im ersten Halbjahr 2012 unterwegs sein.

Neuer Geschäftsführer ab 1. Juli

Einen Wechsel gibt es nun bei der Geschäftsführung der Zentralbahn: Der Geschäftsführer geht in Pension. Josef Langenegger führte die Zentralbahn seit der Fusion im Jahr 2005. Sein Nachfolger Renato Fasciati übernimmt die operative Führung per 1. Juli. Einen Wechsel gab es auch im Verwaltungsrat: Michel Berchtold, Vertreter der SBB und seit 2005 im Verwaltungsrat der Zentralbahn, tritt zurück. Seine Nachfolge als Vertreter der SBB tritt Benno Bucher an.

Mehrheitsaktionärin der zb ist die SBB AG. Die restlichen Aktien verteilen sich auf den Bund, die Kantone Ob- und Nidwalden, die Gemeinde Engelberg sowie Private.

pd/bep/sda