ZENTRALBAHN-TIEFLEGUNG: Kommission will Marschhalt

Die Nidwaldner Regierung befürchtet eine Verzögerung der Zentralbahn-Tieflegung. Nun macht eine Kommission des Landrats noch einen Strich durch die Rechnung.

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Die Zentralbahn in Hergiswil. (Bild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Die Zentralbahn in Hergiswil. (Bild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Zwar soll in Hergiswil die Zentralbahn tiefergelegt werden. Aber nicht überall. Teilweise würde sie 1,4 Meter über dem heutigen Trassee zu stehen kommen.

FDP-Landrat Maurus Adam versteht die Welt nicht mehr: Ein paar Kilometer entfernt auf Luzerner Boden lege man die Bahn tiefer, «weil die Lärmbelastung unerträglich ist». In Hergiswil aber wolle man «eine wesentliche Verschlechterung der Wohn- und Lebensqualität», schrieb Adam an die Regierung.

Was bisher der Gemeinderat und der FDP-Landrat Adam bekämpften, bekommt nun auch im Landrat Unterstützung: Eine vorberatende Kommission will im Zusammenhang mit einem Vorstoss von Adam genauere Abklärungen von der Regierung.

Und so lange diese Informationen nicht vorlägen, müsse das Vorhaben sistiert werden. Etwas, was die Regierung auf jeden Fall verhindern möchte, um nicht das ganze Vorhaben zu gefährden.

Markus von Rotz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der «Neuen Nidwaldner Zeitung».