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Kolumne

Zu heiss? Zu Kalt?

Redaktor Martin Uebelhart macht sich in seinem «Blitzlicht» Gedanken zu Strom fürs Kühlen und fürs Heizen.
Martin Uebelhart
Martin Uebelhart. (Bild: Corinne Glanzmann)

Martin Uebelhart. (Bild: Corinne Glanzmann)

Vielleicht haben Sie ja auch schon Übertragungen der Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Doha, der Hauptstadt des Emirats Katar, im Fernsehen gesehen? Und da haben Sie bestimmt auch die grossen Belüftungsdüsen in den Seitenwänden entdeckt. Mit diesen wird die Temperatur von teilweise über 40 Grad Celsius auf ein insbesondere für die Athletinnen und Athleten erträglicheres Mass gesenkt. Dahinter steht ein aufwendiges Kühlungssystem. Immerhin – will man den Organisatoren glauben – wird zu dessen Betrieb mehrheitlich erneuerbare Energie eingesetzt.

In unseren Breitengraden hat spürbar der Herbst Einzug gehalten. Genau der richtige Moment für einen Discounter, einen aktions-vergünstigten Terrassen-Heizstrahler feilzubieten. Unter Einsatz von Strom lässt sich damit laut Prospekt auf 10 bis 15 Quadratmetern ein wärmender Effekt erzielen. Und das – will man der Werbung glauben – mit sehr sparsamem Energieverbrauch.

Ich hätte da zwei Tipps: Man könnte ja bei der Vergabe von Weltmeisterschaften, sei es im Fussball oder in der Leichtathletik, ein wenig darauf achten, ob sich die klimatischen Verhältnisse am Austragungsort auch für die Ausübung der jeweiligen Sportart eignen. Und: Sollte es auf der Terrasse zu kalt sein, könnte man es ja mit einem Pullover oder einer guten Jacke probieren. Denn immer mehr Gerätschaften – wahlweise zur Kühlung oder zum Heizen – in Betrieb zu nehmen, bringt uns auf Dauer auch nicht weiter.

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