ZUNFT DER ARBEITER: Auf den «Herrn» folgt der «Bauer»

Walter Zumbühl heisst der neue Zunftmeister der Zunft der Arbeiter. Er löst Franz Imboden ab.

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Alt Zunftmeister Franz Imboden (links) setzt seinem Nachfolger Walter Zumbühl den Zunfthut, das einzige äussere Zeichen der Würde, auf. (Bild Werner Flury/Neue NZ)

Alt Zunftmeister Franz Imboden (links) setzt seinem Nachfolger Walter Zumbühl den Zunfthut, das einzige äussere Zeichen der Würde, auf. (Bild Werner Flury/Neue NZ)

Die Zunft der Arbeiter von Stans und Umgebung traf sich am vergangenen Samstag zur 261. Generalversammlung und zum Zunftfest. Zunftmeister Franz Imboden verstand es, die letzten zwei Stunden seiner Amtszeit zu geniessen, denn seine dreijährige Amtszeit im Zunftrat ging damit zu Ende. Dem Zunftrat gehören ein Herr (Selbstständigerwerbender), ein Bauer und Arbeiter (auch Angestellte) an.

Nach dem Unternehmer Franz Imboden-Achermann wurde der Bauer Walter Zumbühl-Wallimann ins Amt des Zunftmeisters gehoben. Zum Kassier rückte der Angestellte Arnold Flühler-Zimmermann nach, und Paul Flury-Zimmermann, Zimmermeister, wurde als neuer «Herr» in den Zunftrat und zum Zunftschreiber gewählt. Weibel Xaver Theiler wurde in seinem Amt bestätigt und Josef Odermatt neu als Rechnungsrevisor bestimmt. Neu in die Zunft wurden Markus Näpflin und Kaspar Röllin, beide Stans, aufgenommen. Im Rahmen des Zunftfestes im Hotel Engel konnten Robert Wagner-Lussi und Alois Amstutz-Gut, welche beide einmal das Amt des Zunftmeisters inne hatten, für 65 Jahre Zunftmitglied geehrt werden. Zunftsenior ist der 95-jährige Alois Odermatt-Lussi, der schon 66 Jahre der Zunft angehört.

Werner Flury