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Zwist um Aufenthaltsdauer

Einbürgerung Fünf Jahre soll ein Ausländer mindestens in einer Gemeinde wohnen, wenn er ein Einbürgerungsgesuch stellen will. Die Linken empfanden dies gestern als unnötige Verschärfung. Bisher lag die Frist bei drei Jahren. «Was ist, wenn zum Beispiel einer integrationswilligen Person nach vier Jahren wegen Eigenbedarf die Wohnung gekündigt wird und sie in derselben Gemeinde keine neue Bleibe findet?», stellte Dino Tsakmaklis (SP, Stansstad) die Frage in den Raum, und setzte seine rhetorische Betrachtungsweise fort: «Wie gross sind denn die kulturellen Unterschiede zwischen den einzelnen Gemeinden?» Für Martin Zimmermann (SVP, Ennetbürgen) sind diese offenbar vorhanden. Bei fünf Jahren habe man eher Gewähr, dass die Leute im Dorf- und Vereinsleben verankert seien. Für Niklaus Reinhard (FDP, Hergiswil) definiert sich eine gelungene Integration indes nicht prioritär an der Dauer des bisherigen Aufenthalts. Und Thomas Wallimann (Grüne, Ennetmoos) warf ein: «Für eine Heraufsetzung auf fünf Jahre müsste man nachweisen können, dass Leute, die wir nach drei Jahren eingebürgert haben, zu einem Problem geworden sind. Das ist mir nicht bekannt.» Trotzdem sprach sich eine klare Mehrheit des Landrats für fünf Jahre aus.

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