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LZ-Weihnachtsaktion: Not hat viele Gesichter – auch ganz junge

Oft sind es Schicksalsschläge, die Menschen auch in unserer Region in extrem schwierige Situationen bringen. Und wenn Familien betroffen sind, leiden die Kinder mit. Unsere Beispiele zeigen aber auch noch ganz andere Notlagen.
Arno Renggli
Geraten Eltern in eine Notsituation, sind die Kinder immer mitbetroffen. Und sie können sich am wenigsten selber helfen. (Symbolbild: Getty)

Geraten Eltern in eine Notsituation, sind die Kinder immer mitbetroffen. Und sie können sich am wenigsten selber helfen. (Symbolbild: Getty)

Das Leben der Familie W. aus dem Kanton Zug läuft nahezu perfekt. Hannes und Rita W. (alle Namen geändert) freuen sich über ihr siebenjähriges Mädchen. Da kommt dieser Frühlingstag, an dem alles anders wird: Mutter und Tochter geraten im Auto in einen Verkehrsunfall zwischen zwei Lastwagen und werden schwer verletzt.

Besonders die kleine Tochter hat es ganz schlimm erwischt. Mit schweren Kopfverletzungen liegt sie wochenlang im Spital. Und auch, als sie endlich wieder nach Hause kann, braucht sie stetige Betreuung. Für die ganze Familie ist die Situation eine riesige Belastung, welche sie Tag für Tag zu bewältigen versuchen. Gedanken an die Zukunft, die einst zu rosig schien, haben gar keinen Platz mehr. Die Eltern sind längst an den Grenzen ihrer physischen und psychischen Möglichkeiten angelangt und schlagen sich enorm tapfer. Die LZ-Weihnachtsaktion hilft mit einem Beitrag, um die schlimme Zeit zu überbrücken. Und der Familie mit diesem Zeichen der Solidarität neuen Mut zu geben.

Jetzt zeigen sich erste kleine Fortschritte. Die kleine Tochter kann für erste Halbtage in die Schule gefahren werden. Und man hofft, dass sie irgendwann den Wiedereinstieg schafft. Und vielleicht für die ganze Familie wieder einmal so etwas wie Normalität einkehren wird. Auch wenn es wohl nie mehr so sein wird wie vor dem Unfall.

Kinder verlieren ihre Mütter durch heimtückische Krankheiten

Genauso wie Unfälle können auch Krankheiten die Existenz von ganzen Familien komplett aus dem Lot bringen. So unterstützt die LZ-Weihnachtsaktion dieses Jahr gleich in mehreren Fällen Familien, in denen eine Mutter den Kampf gegen eine Krebserkrankung verloren hat und gestorben ist. Man kann sich nur annähernd vorstellen, was das für die Hinterbliebenen bedeutet. In all diesen Fällen sind die Kinder traumatisiert und müssen dennoch versuchen, irgendwie ins Leben zurückzufinden, oft auch mit Hilfe der Schule. Und ihre Väter müssen trotz des immensen Schmerzes über sich hinauswachsen.

Schlimme Krankheiten können aber auch Kinder selber betreffen. Wie bei der dreijährigen Lena. Ihre Mutter lebt getrennt von ihrem Partner und erzieht Lena und ihre ältere Schwester alleine. Im Sommer dieses Jahr wird bei Lena Leukämie diagnostiziert. Und nichts ist mehr wie vorher. Es folgt eine Unmenge von stationären und ambulanten Spitalaufenthalten. Die Mutter gibt alles, um für ihre Tochter da zu sein, ohne deren Schwester zu vernachlässigen. Die LZ-Weihnachtsaktion unterstützt sie mit einem Beitrag. Auch hier gibt es Hoffnung: Kürzlich hat Lena von den Ärzten eine gute Prognose erhalten.

Nach einem arbeitsreichen Leben plötzlich in Not geraten

Manchmal ist es schwer zu glauben, dass in der Schweiz mit ihrer Altersvorsorge auch ältere Menschen in Notsituationen kommen können. Und dies, nachdem sie ein Leben lang gearbeitet haben und für ihre Familien da gewesen sind. Solche Not führt allzu oft auch in eine soziale Isolation, gerade weil die Betroffenen nicht gewohnt sind, über ihre Nöte zu ­reden. Eine Zäsur kann der Verlust des langjährigen Lebenspartners sein. Ein besonders schlimmes Schicksal erleidet eine Luzernerin, die einige Jahre nach dem Verlust ihres Mannes auch vom Freitod ihres Sohnes erfahren muss. Zeitlebens hat sie sich selber im Pflegebereich engagiert, etwa in der Sterbebegleitung. Dieser Schicksalsschlag ist für sie kaum zu ertragen. Doch auch sie versucht, noch einmal ins Leben zurückzufinden und doch noch etwas von ihrem verdienten Lebensabend zu haben. Besonders wichtig sind dabei soziale Aktivitäten. Doch der Tod ihres Sohnes hat auch ihr Erspartes aufgezehrt, sodass sie sich kaum ­etwas leisten kann. Die LZ-Weihnachtsaktion hilft ihr mit einem Beitrag.

Junge Menschen bewältigen schwierige Situationen

Immer wieder erstaunt, wie auch junge Menschen mit schwierigen Situationen klarkommen können. Wie die 18-jährige Sara, die seit einem schweren Unfall dauerhaft gehbehindert ist. Gerade für einen Teenager ist das eine Katastrophe. Die Luzernerin erkrankt in der Folge psychisch. Doch nun scheint sie aus dem totalen Tief herauszufinden und das Leben so anzunehmen, wie es für sie nun eben ist. Die LZ-Weihnachtsaktion hilft ihr.

Andere Jugendliche müssen mit schwierigen Trennungssituationen ihrer Eltern klarkommen. Wie die 14-jährige Nidwaldnerin Jessica. Obwohl mitten im üblen familiären Konflikt, hat sie aus eigener Kraft und mit viel Fleiss den Übertritt in die Kanti geschafft. Nun braucht sie einige Nachhilfestunden in Mathe, die sie nicht selber bezahlen kann. Die LZ-Weihnachtsaktion springt ein. Und zeigt an diesem Beispiel, wie manchmal auch mit bescheidenen Beiträgen viel erreicht werden kann.

So können Sie spenden


Noch bis nach Neujahr läuft die diesjährige LZ-Weihnachtsaktion unserer Zeitung. Bereits zum 23. Mal sammelt sie für Menschen in der Zentralschweiz, die in Not geraten sind.

Spenden können Sie auf das Postkonto 60-33377-5 oder auf www.luzernerzeitung.ch/weihnachtsaktion.
Auch SMS-Spenden sind möglich: Wählen Sie Nummer 488 und schreiben Sie LZWA plus Frankenbetrag (nur Zahl). Wir danken herzlich für jeden Beitrag!

Die LZ-Weihnachtsaktion ist in un­serer Region fest verankert. 2017 wurde mit rund 4,79 Millionen Franken ein Spendenrekord realisiert. Die Zahl der Spenderinnen und Spender wuchs auf 16557, was ebenfalls Rekord ist. Seit der Gründung im Jahr 1996 wurden total über 49 Millionen Franken gesammelt.

Wie willkommen diese Hilfe ist, zeigt die Zahl der Hilfegesuche, die sich letztes Jahr auf rund 3700 belief. Dieses Jahr haben wir bereits wieder rund 3300 Anfragen erhalten. Gesuche können nur von Gemeinden oder sozialen Institutionen, nicht aber von Privatpersonen eingereicht werden. Jedes wird vom Beirat sorgfältig geprüft. Dieser besteht aus 13 ehrenamtlich tätigen Sozialfachleuten aus der ganzen Zentralschweiz. Beiratspräsident ist Urs W. Studer, alt Stadtpräsident von Luzern.
Wir freuen uns über eine erfolgreiche Sammlung, die erneut vielen Menschen in unserer Region helfen und neue Hoffnung geben wird.
Geschäftsstelle der LZ-Weihnachtsaktion: Elisabeth Portmann. Kontakt: lzweihnachts-aktion@lzmedien.ch, Tel. 041 429 54 04.

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