Nun gibts wieder hektoliterweise Suppe

Die Suppenanstalt hat gestern die Saison eröffnet. Und die dauert dieses Jahr vier Tage länger als im letzten – wegen der Schule.

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Mit Minestrone in die Suppensaison gestartet: Chefkoch Peter Infanger schwingt die Kelle. (Bild: Andreas Oppliger/Neue SZ)

Mit Minestrone in die Suppensaison gestartet: Chefkoch Peter Infanger schwingt die Kelle. (Bild: Andreas Oppliger/Neue SZ)

Der langjährige Chefkoch Peter Infanger rührt ein letztes Mal in der Minestrone, während bereits die ersten Kinder durch die Tür in die Suppenanstalt im Chupferturm in Schwyz kommen. Bis Mitte Februar wird er nun zusammen mit Suppenkoch Erich Gramlich und einem rund 50 Personen umfassenden Helferteam wiederum rund 14 000 Liter Suppe zubereiten. Dafür werden insgesamt rund 1,6 Tonnen Gemüse, 1,3 Tonnen Kartoffeln, je 230 Liter Rahm und Milch und etwa 220 Kilogramm Gerste gebraucht. Hinzu kommen rund eine halbe Tonne Brot und etwa 300 Kilogramm Schwyzerkäse, welche den Gästen zur Suppe gereicht werden.

Schule bestimmt die Saison

Die Suppenanstalt Schwyz ist aus dem Hauptort schon lange nicht mehr wegzudenken: Sie wurde 1868 gegründet und startete gestern in die 144. Saison. Diese dauert bis zum 15. Februar und somit vier Tage länger als die letzte. Der Grund dafür ist ein simpler: Die Suppensaison richtet sich nach dem Schuljahr der Gemeinde Schwyz und dauert jeweils von Mitte November bis Mitte Februar.

Andreas Oppliger

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