NUOLEN: Widerstand gegen Uferüberbauung

In Nuolen ist die Gruppe «Nuolen natürlich!» gegründet worden. Sie setzt sich gegen die 600 Meter lange Uferüberbauung ein und unterstützt die Anwohner-Beschwerde gegen die Kiesabbaubewilligung.

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Grafik der Uferüberbauung in Nuolen. (Grafik pd)

Grafik der Uferüberbauung in Nuolen. (Grafik pd)

Die Kibag plant eine Seeuferüberbauung in Wangen-Nuolen. Auf einem 600 Meter langen Uferstreifen sollen über 60 Wohneinheiten entstehen. Die IG «Nuolen natürlich!» kritisiert, dass das Seeufer damit komplett verbaut und die Naturschönheit vernichtet werden würde.

Die Kibag hatte Ende September 2008 die zur Realisierung der Überbauung notwendige Bewilligung für den weiteren Kiesabbau erhalten. Gegen diese Bewilligung wurde eine Anwohner-Beschwerde eingereicht, welche nun von der IG Unterstützung erhält. Laut einer Mitteilung der IG sei die weitere Seeauffüllung im Schweizerischen Gewässerschutzgesetzt von 1991 verboten. Der Kanton muss nun abklären, ob die Kiesabbaubewilligung rechtskräftig und diegeplante Überbauung bewilligungsfähig ist, wie die IG mitteilt.

ost