OAK: Korporation verdient Geld mit Liegenschaften

Überraschung bei der Oberall­meindkorpo­ration. Der sonst eher schwächelnde Forstbereich war 2007 konstant. Und das nicht dank Subventionen.

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Zufrieden mit dem Ergebnis: Geschäftsführer Othmar Reichmuth. (Bild Bert Schnüriger/Neue SZ)

Zufrieden mit dem Ergebnis: Geschäftsführer Othmar Reichmuth. (Bild Bert Schnüriger/Neue SZ)

Mit dem Ergebnis 2007 der Oberallmeindkorporation Schwyz (OAK) zufrieden ist Geschäftsführer Othmar Reichmuth. «Es ist gelungen, trotz Auslagerung der OAK Energie AG, Umsatz und Cashflow auf einem konstanten Niveau zu halten.» Tatsächlich weisen alle OAK-Geschäftsbereiche Forst, Alp und Liegenschaften im Dreijahresvergleich konstante Umsätze auf. Die Korporation erzielte 2007 einen Gewinn von knapp über 95'000 Franken. Das sind 45'000 Franken mehr als budgetiert. Nutzen wird es dennoch keinen geben. «Die Aktion mit den Gratisfahrten auf Hoch-Ybrig, von denen die OAK-Mitglieder quasi als Ersatz profitieren können, läuft sehr gut», so Reichmuth. Aber mit den aktuellen finanziellen Mitteln sei eine Auszahlung eines Nutzens einfach nicht möglich.

Kosten eingespart
Zum positiven Ergebnis beigetragen haben laut Reichmuth, vor allem Kosteneinsparungen. «Wir weisen 2007 um 158'000 Franken niedrigere Personalkosten aus. Und wir haben bei den Fremdarbeiten 318'000 Franken gespart.» Diese Einsparungen seien vor allem auf die früheren Investitionen in die Holzerntetechnik zurückzuführen. Zu verdanken sei diese Effiziensteigerung sicher auch der eigenen Forstfachführung, ist Reichmuth überzeugt. «Überhaupt hat uns die positive Entwicklung im Forstbereich überrascht», so Othmar Reichmuth. Richtig Geld verdient hat die OAK auch mit ihren Liegenschaften. Hier weist der Bereich 2007 ein Ergebnis von 1,315 Millionen Franken auf.

Harry Ziegler

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Schwyzer Zeitung.