OBERARTH/SATTEL/IBACH: Glühwürmli und eine Gala mit Chaos

Am Wochenende ging die Fasnacht so richtig los. In Oberarth, Sattel und Ibach wurde gefeiert, was die Masken hielten.

Drucken
Teilen
Guggerrunde durch die Oberarther Quartiere. (Bild Laura Vercellone/Neue SZ)

Guggerrunde durch die Oberarther Quartiere. (Bild Laura Vercellone/Neue SZ)

Guuggenmässig wurde die Fasnacht in Oberarth willkommen geheissen. Die Chlapfgassfäger und der Tambourenverein Arth-Goldau zogen gemeinsam durch die Gässli des Oberdörflis.

An verschiedenen Plätzen wird ein Zwischenhalt eingelegt und da legen die beiden Vereine dann so richtig los. «Offiziell wird die Fasnacht dann aber auf dem Dorfplatz eröffnet, dazu gehört das lautstarke Guuggenkonzert und natürlich ein gutes heisses Kaffee», sagte Peter Schmid, Präsident der Oberarther Fasnachtsgesellschaft, anlässlich des Quartierrundgangs.

Die ersten Gwändli
Der Glühwürmliball in Sattel ist beliebt, viel Volk strömt jedes Jahr an diesen fasnächtlichen Anlass. Mal Hand aufs Herz, wer weiss denn überhaupt, was der Ball mit Glühwürmli zu tun hat? Josef «Cheese» Schuler hat da problemlos eine Antwort bereit. Auch er ist wieder am Ball dabei, und er gehörte damals zu den Gründern des Balls.

«Die Lösung ist einfach und simpel. Die Guuggenmusig Lauitobelband organisiert diesen Anlass. Ihr erstes Fasnachtsgewand war mit fluoreszierender Farbe gestaltet, womit wir im Dunkeln aussahen wie Glühwürmli.» So sei es naheliegend gewesen, den Ball danach zu benennen.

Früher fand der Ball noch in der «Krone» statt. Jüngst hat man den Anlass in die Mehrzweckhalle gezügelt. «Stimmung total» – das war das Motto des Balls. Und diese erreichte den Höhepunkt immer dann, wenn wieder ein Guuggenauftritt stattfand.

Glühwein half weiter
Es war so ein richtiges fasnächtliches Wochenende. Die ersten beiden Anlässe konnten am Freitagabend besucht werden. Diejenigen Fasnächtler, die am Samstag so richtig in Stimmung kommen wollten, konnten dies an der Eröffnung in Arth tun.

Die Hummelzunft eröffnete zum 10. Mal mit kakofonischen Klängen die Fasnacht. Den heissen Punch und den Glühwein wussten die vielen Fasnächtler zu schätzen. Das beste Mittel gegen die etwas frostigen Temperaturen.

Stimmung total
In Ibach, an der Chaos Gala ging es zu wie eh und je. Stimmung total, Rambazamba. Dafür war natürlich ein entsprechendes Motto gewählt worden: «Saturday Night Fever». Mit Hits aus den 70er-Jahren wurde das Publikum musikalisch um fast 40 Jahre zurückkatapultiert.

Tanzen, ausgelassen feiern, miteinander schwatzen – sofern das bei der Musik möglich war – und natürlich kühle Drinks geniessen. Chaos total – natürlich nicht, aber die Stimmung in der Rubiswilhalle war chaotisch einzigartig. Zwischen 1500 und 1800 Jugendliche und Junggebliebene genossen die Veranstaltung der «Notäwürger».

Erhard Gick